/ Wort zum Tag

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes

Thomas Eger über Psalm 19,2

Bibelvers

Die Himmel erzählen die Ehre Gottes.

Psalm 19,2

David, König und Poet von Israel hat den Satz geprägt: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes!“ Psalm 19,2.

Auch mich fasziniert der Blick zum Himmel immer wieder neu. Egal, ob am Tag, wenn er in Blau erstrahlt, vielleicht mit ein paar weißen Wolken dazwischen oder auch, wenn er wolkenverhangen in Grau erscheint. Egal, ob nachts der funkelnde Sternenhimmel, manchmal durch das Mondlicht überdeckt. So ein Blick hinauf zum Himmel ist großartig!.

Nun ist bekannt, dass unser Planet Erde innerhalb des Kosmos nur wie ein allerkleinstes, winziges Staubkorn seine Kreise zieht. Unscheinbar, fast verloren bewegt sich die Erde darin. Was für ein gewaltiges System, dieser Himmel mit allen Planeten und Sonnen und Sternen und Monden! Mit seinen sterbenden und neu erstehenden Galaxien!

Hatte David mit seiner Aussage von den Himmeln noch einen anderen Himmel vor Augen? Immerhin schreibt er hier im Plural vom Himmel. Da wäre noch der für uns unsichtbare Bereich zu beachten, in dem Gott mit seinen Engeln residiert. Das wird doch auch als Himmel bezeichnet! Nur fehlt uns Menschen auf unserer kleinen Erde dahinein der Blick.

Aber ganz gleich, an welchen Himmel gedacht werden mag. Eines steht fest, jeden hat der Schöpfer genial gemacht: wunderbar schön in Form und Aussehen – großartig praktisch in Funktion und Wirkung. Das kann sich sehen lassen. Das spricht für seinen Schöpfer! Da ehrt das Werk seinen göttlichen Meister!

Einmal hat mir der Blick zum Himmel meinen Glauben an Gott wieder zurück gebracht. Davon möchte ich ihnen erzählen. Wir waren auf einer Freizeit in Südnorwegen. Ich hatte die organisatorische Leitung. Im Ausflugsangebot stand auch eine dreitägige Reise an die Westküste Norwegens. Die Teilnehmergruppe war sehr groß. Nicht alle Gäste wollten diese Fahrt mitmachen. Der geistliche Leiter übernahm die größere Gruppe mit der Fahrt an die Westküste. Die zurück gebliebenen Teilnehmer wollten aber keine drei Tage auf die Bibelarbeiten verzichten. Also musste ich das übernehmen. Ich befand mich damals noch in meiner theologischen Ausbildung. Die Bibelarbeit am ersten Vormittag habe ich einigermaßen gut überstanden. Aber nach der zweiten hatte ich plötzlich große Probleme. Zweifel kamen in mir hoch, ob das mit der Bibel und mit Jesus auch wirklich stimmt. Was, wenn alles nur erfunden war, was in der Bibel steht? Was, wenn es Gott und Jesus Christus gar nicht gibt? Nach dem Mittagessen zog ich mich an einen einsamen Ort zurück. Es kämpfte in mir. In diesem Zustand konnte ich unmöglich eine weitere Bibelarbeit halten. Wie wollte ich meinen Zuhörern glaubhaft sagen, was in der Bibel steht, wenn mir das selbst als unwahr erschien. Innerlich habe ich immer wieder zu Gott gefleht: „Nimm mir diese Zweifel! Zeige mir doch bitte, dass es dich gibt!“ Aber es tat sich nichts. Und dann wurde es Abend. Die Sonne war längst untergegangen. Im skandinavischen Sommer dämmert es lange bis es Nacht wird. Aber irgendwann erschienen die ersten Sterne am Himmel. Zu ihnen habe ich hoch geschaut. Und dann war es mir, wie wenn eine Stimme in mir sagte: „Du meinst also, das alles soll zufällig entstanden sein? Das alles funktioniert ohne Plan und Ziel? Dass die Sterne ihre Kreise ziehen, ohne aufeinander zu knallen, ist kein Zufall. Sonst wäre der Kosmos schon längst im Chaos untergegangen!“ Dieser Blick zum Himmel war r wie eine Predigt von seinem Schöpfer, von Gott. Plötzlich konnte ich wieder glauben. Ein tiefer innerer Friede durchströmte mich. Gerne konnte ich nun die nächst Bibelarbeit halten. Die Himmel erzählen wirklich von der Ehre Gottes!


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