/ Wort zum Tag

Gedanken zur Tageslosung

Christoph Onken über Lukas 12,32

Bibelvers

Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

Lukas 12,32

Jeden Morgen kann ich auf ein bleiverglastes Fensterbild mit einem Motiv des guten Hirten schauen. Durch die Darstellung mit dem Kreuz macht der Glaskünstler deutlich: Es ist der auferstandene Herr Jesus Christus. Für mich ein schöner Gruß in den Tag. Mit den Farben – spricht es mich einfach an.

Der „gute Hirte“ – groß und stark, mit seiner Lanze weit ausholend, tritt er dem drohenden Wolf entgegen. Was sagt mir das heute? Was kommt auf mich zu?

Wovor muss ich mich fürchten? Worauf muss ich mich einstellen? – Blicke ich auf den Hirten, dann ist die Antwort klar:

Das Böse, das Unberechenbare ist fest im Blick und schon besiegt. Die drohende Gefahr ist gebannt und die Macht des Todes ist gebrochen.

Der Hirte als Sieger, der die Gefahren kennt und um seine Schafe kämpft. Ja, Er selbst im strahlenden Gewand des auferstandenen Herrn. Was für ein tröstendes Bild! Besonders, da im Hintergrund ganz ruhig und gelassen die Schafe weiden, geborgen, ohne Angst.

Was für eine Ermutigung für einen neuen Tag! Ich darf auf das Bild sehen. Besser: Ich darf auf Jesus sehen und mich einfach freuen. Ich habe einen Herrn, der den vor mir liegenden Tag mit all den Windungen des Weges, seinen Mühen, Freuden und Beschwernissen bereits fest im Blick hat und kennt. Indem ich auf ihn sehe, kann ich unbesorgt sein. Er leitet und begleitet mich, wohin ich auch komme – ich bin niemals ohne ihn und sein Versprechen lautet: „Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohl gefallen, euch das Reich zu geben“! So zu finden im Lukasevangelium, Kapitel 12, Vers 32. Das heißt: ich bin heute mitten drin in der Gemeinschaft von Christinnen und Christen, die Jesus ihren Herrn nennen. Wir haben Teil am Seinem Reich und das ist doch eine große Zusage.

Als Teilhaber am Reich Gottes kann ich alles meinem Herrn und Heiland Jesus Christus überlassen. Das heißt: Ich kann gelassen, dankbar und fröhlich in diesen neuen Tag gehen. Er geht mir voran, geht mit mir. Er kennt mich. Er weiß um alle Anfechtungen. Niemand wird mich aus seiner Hand reißen. Was für ein Versprechen!


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