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Wen will ich mit meinem Leben verherrlichen?

Matthias Adt über 2. Thessalonicher 1,12.

Wir Menschen sind verschieden, aber eines haben wir gemeinsam. Jeder von uns hat 8 Urgroßeltern. Machen Sie einmal einen Test: Können Sie aus dem Stand die Namen von allen acht nennen? Wenn ja, sind Sie ganz schön gut. Aber wenn es dann weiter geht und Sie sollten die Namen aller 16 Ur-Urgroßeltern nennen – das dürfte ganz schön schwierig werden. So ist das mit meinem Namen – in 4 Generationen erinnert sich vielleicht niemand mehr dran.

Deshalb versuchen sich Menschen einen Namen zu machen. Sie kennen vielleicht die berühmte Geschichte vom Turmbau zu Babel. Was war der Zweck des Großprojektes? „Dass wir uns einen Namen machen.“ Viele Menschen wollen ihrem Namen ein Denkmal setzen. Viele Firmen machen Werbung mit dem Ziel, dass jedes Kind ihren Namen kennt.

Wen will ich verherrlichen mit meinem Leben?

Darum geht es heute, dass wir dem Herrn Jesus mit unserem Leben ein Denkmal setzen.

 Im 2. Thessalonicherbrief heißt es deshalb: „In euch werde verherrlicht der Name unseres Herrn Jesus.“ (2. Thessalonicher 1,12) Damit reißt der Bibelvers uns heraus aus armseligen und kleinkarierten Gedanken. „Was darf ich als Christ, was muss ich als Christ?“ fragen viele und bleiben dabei unglücklich und verklemmt. Gottes Gedanken sind viel größer. Er selbst, der ewige Gott, möchte sich verherrlichen in uns.

Geht es ihnen auch so wie mir, dass Sie sich fast ein bisschen verstecken wollen vor diesen großen Worten? „Ach Gott, willst Du Dich nicht lieber verherrlichen in herrlichen Bauten oder Kunstwerken? Wäre es nicht wirkungsvoller, Du würdest Deinen Namen verherrlichen

in erfolgreichen und einflussreichen Leuten - Warum ausgerechnet in mir? Doch genau das will Gott. Und Paulus legt sogar noch nach mit der Frage: Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Etwas Größeres kann man über unser Leben nicht sagen!

Das Wort PERSON heißt auf Deutsch: das Hindurchklingende. Person sein, heißt: Irgendetwas kommt immer durch unsere Person hindurch zum Klingen, ertönen und leuchten. Leuchtet Gottes Herrlichkeit durch unser Leben? Tönt Gottes Herrlichkeit durch unsre Person?  Wie kann das aussehen? Der alte Herr zog um ins Pflegeheim: „Mir fehlt nichts. Ich habe Frieden innerlich und äußerlich.“ Bevor das Mittagessen verteilt wird, schallt seine Stimme durch die ganze Abteilung: „Komm Herr Jesu sei unser Gast, und segne uns und was du uns aus Gnade beschert hast.“ So wird der Name von Jesus in ihm verherrlicht – und durch ihn.

Paul LeSoeur erzählt, er sei einmal so krank gewesen, dass sein Gehirn seinen Dienst versagte. Er wusste keinen Namen mehr. Selbst seinen eigenen Namen hatte er vergessen. Aber einen Namen wusste er noch: JESUS. Der trug ihn durch.


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