/ Wort zum Tag

Matthäus 4,23

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

„Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk“.

Matthäus 4,23


Was braucht der Mensch am nötigsten? Mancher sagt: Etwas zu essen, etwas zum Anziehen und ein Dach über dem Kopf. Andere sagen, und das höre ich immer wieder: Die Hauptsache ist die Gesundheit. Alles das sind Dinge, die wir tatsächlich brauchen. Aber brauchen wir das am Nötigsten? Das größte Problem des Menschen ist, dass wir sterben müssen. Viele andere Probleme, die wir haben, weisen uns letztlich darauf hin. Wenn wir z.B. krank werden, werden wir daran erinnert, dass unser Körper nicht für immer bleiben wird. Am Nötigsten brauchen wir also, dass uns einer hilft, wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden. Das tut Jesus. Durch sein Sterben am Kreuz und durch seine Auferstehung hat er den Weg frei gemacht zu Gott. Und zu einem Leben, das über den Tod hinaus geht. Das ist das Entscheidende, was wir brauchen. Denn die Ewigkeit ist viel länger als das Leben auf dieser Erde. Das ändert nichts daran, dass wir auch die äußeren Dinge wie Gesundheit, Nahrung und Kleidung brauchen. Aber das Wichtigste ist das, was Jesus für uns getan hat.

In unserem heutigen Bibelwort aus Matthäus 4,23 lesen wir, wie Jesus gewirkt hat. Was er den Menschen gegeben hat. Da heißt es: „Jesus zog umher in ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk“. Jesus hat den Menschen also von Gott erzählt und ihnen auch körperlich geholfen. Beides gehört zusammen. Aber zuerst kommt die Predigt. Die ist offenbar besonders wichtig.

Was geben wir als Christen den Menschen weiter? Viele Christen helfen anderen in sozialen Notlagen. Das ist gut und richtig. Aber die Frage ist: Vergessen wir dabei manchmal, dass alle Menschen Jesus brauchen? Dass sie ohne ihn verloren gehen, für immer von Gott getrennt sind? Machen wir es wie Jesus: Trennen wir nicht zwischen geistlicher Hilfe und äußerer Hilfe.

Wir können von beiden Seiten vom Pferd fallen. Wir können, wie es oft geschieht, die Mission vernachlässigen. Oder auch die praktische Hilfe für andere. Überlegen sie: Was kommt in Ihrem Leben als Christ zu kurz? Ist es die Mission? Dann überlegen sie:
Wem kann ich heute von meinem Glauben erzählen? Und was kann ich dabei sagen? Oder wen kann ich einladen in die christliche Gemeinde? Oft haben wir Angst davor, etwas Frommes zu sagen. Was denken die Leute dann?, fragen wir vielleicht. Jesus hat sich nicht gescheut, ganz offen von Gott zu reden. Auch wenn das unbequem war. Von ihm können wir uns neu Mut machen lassen, das auch zu tun. Es gibt auch Christen, die setzen bei der Mission einen Schwerpunkt. Wenn das bei Ihnen zutrifft, können sie fragen: Wo kann ich auch ganz praktisch etwas für andere tun? Vielleicht indem ich einen Besuch mache. Oder indem ich von meinem Geld etwas abgebe an andere, die es schwer haben. Oder auch, indem ich ganz konkret für einen Menschen bete.

Wir können die Liebe von Jesus weitergeben. Mit Wort und Tat. Dann kann Jesus heute durch uns wirken. So kann das, was er getan hat, durch uns weitergehen. Wirkt er heute auch durch Sie?


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