/ Wort zum Tag

Sacharja 4,10

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

"Denn wer immer den Tag des geringsten Anfangs verachtet hat, wird doch mit Freuden sehen den Schlussstein in Serubbabels Hand. Jene sieben sind des HERRN Augen, die alle Lande durchziehen."

Sacharja 4,10

Manchmal fühlt sich alles so vergeblich an:
Da hat man sich echt Mühe gegeben, für die Klassenarbeit gepaukt, für die Familie alles schön gemacht, im Beruf alles gegeben, echt nicht mehr Geld ausgegeben, als dringend nötig – aber die Mühe trägt keine Früchte: die Mathearbeit war wieder unterm Strich, das Familientreffen endete im Streit, der Job wird trotzdem gestrichen und auf dem Kontoauszug prangt ein großes Minus.
War die Mühe also vergeblich?
Gerade für Menschen, die an der Vergeblichkeit ihrer Mühen und an der Aussichtslosigkeit ihrer Situation leiden, hat die Bibel eine Botschaft: Was dir jetzt so aussichtslos und endgültig erscheint, ist nur ein Abschnitt deines Lebenswegs. Du bist noch nicht am Ende. Gott hält dein Leben und auch diesen mühsamen Abschnitt in seiner Hand.
Keine deiner scheinbar vergeblichen Mühen entgeht ihm.
Nichts was jemand im Vertrauen auf Gott oder aus Liebe zu den Menschen oder in der Hoffnung auf Gerechtigkeit tut, ist vergeblich. Unser Mühen ist in Gottes Handeln eingewoben.
Er nimmt unser Denken und Tun als Landebahn für seinen Segen.
Auch das, was vergeblich scheint, auch das, was gescheitert ist, nimmt Gott in seine Hände und fügt es kunstvoll und liebevoll so in die Geschichte unseres Lebens ein, dass wir am Ende staunen werden, wie sehr Gott unser Tun wertschätzt und wie groß seine Liebe und Fantasie ist, auch aus dem Verbogenen unseres Lebens noch Kunstwerke für die Ewigkeit zu schaffen. Wir werden noch staunen, welche Früchte der Glaube, die Hoffnung und die Liebe auch in unserem Leben und auch aus unserem Tun tragen werden.
Diese Zeiten, in denen sich die Dinge einfach gegen einen verschworen haben, sind vielleicht die beste Glaubensschule. Es ist ja kein Kunststück, mit sich selbst, mit Gott und der Welt im Reinen zu sein, wenn alles rosig aussieht. Aber an den grauen Tagen bleibt dem Glauben und der Hoffnung gar nichts anders übrig, als zu reifen - oder zu verzweifeln.
Wenn am Ende der glückliche Ausgang aller Dinge sichtbar werden wird, wird es nicht so wichtig sein, ob wir gereift, oder verzweifelt darauf gewartet haben. Das gute Ende werden wir alle sehen und uns freuen.  Aber Gott wünscht sich, dass wir Menschen in den grauen Zeiten bei ihm Schutz und Stärke suchen und uns vor dem Alltagsgrau bei ihn verstecken, damit der Glaube und die Hoffnung reifen können und damit die Kraft und die Liebe reichen.

Aus diesem Grund, macht Gott  in der Bibel wieder und wieder Menschen mit dieser Botschaft Mut. Das brauchen wir auch dringend. Denn unsere Augen sind für Gottes Handeln in der Welt zu kurzsichtig. Unsere Herzen neigen sich so leicht den Zweifeln und der Resignation zu. Und in den Medien ist ja auch nur eine schlechte Nachricht eine gute Nachricht.
Ganz anders bei Gott: er kann den guten Ausgang schon sehen, sein Herz gibt die Hoffnung und den Glauben niemals auf. Seine gute Nachricht ist eine gute Nachricht:
„Es gibt die wunderbare Heilung, die letzte Rettung in der Not und es gibt Trost in Schmerz und Leiden, ewiges Leben nach dem Tod, es gibt Gerechtigkeit für alle, für unsre Treue ewgen Lohn, es gibt ein Hochzeitsmahl für immer mit Jesus Christus, Gottes Sohn.“
So heißt es in dem Lied: Anker in der Zeit.


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