/ Wort zum Tag

Römer 11,29

Bibelvers

"Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen."

Römer 11,29

„Nicht Beruf, sondern Berufung:
Wirt sein mit Leib und Seele!“

So stand es letztens bei uns in der Zeitung. Da hatte ein Gasthaus neu eröffnet und der Pächter wurde vorgestellt. Fränkische Spezialitäten standen auf seinem Speiseplan.
Mir lief das Wasser im Munde zusammen.
Ich schnitt diesen Artikel aus und klebte ihn an meinen Kühlschrank.

Diesen Wirt, der aus seinem Beruf eine Berufung gemacht hatte, wollte ich unbedingt kennenlernen. Denn ich weiß: Man schmeckt den Unterschied!

Das lässt sich doch auch auf die Christen übertragen:
Ein Mensch, der mit Jesus lebt, und seine Berufung gefunden hat. -  Man schmeckt den Unterschied! Einer von ihnen war Paulus:
 
Der konnte reden! Die Leute hingen jedes Mal an seinen Lippen. (Apg.9,20ff)

Und wenn er von etwas überzeugt war, hat er sich nicht ablenken lassen. Er wusste immer genau, was er wollte: Die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe verkünden. (Apg.20,24)

Zeit seines Lebens ist er mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und hat Gemeinde gebaut. (siehe Missionsreisen des Paulus)

Ja, Paulus hat es verstanden, seine Gaben für Jesus Christus einzusetzen. Er hat in seiner Berufung gelebt. Man schmeckt den Unterschied!
Seine Erfahrungen hat er weitergegeben. Nachzulesen im Römerbrief Kapitel 11, Vers 29, das Losungswort für heute: „Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“

Jeder Mensch verfügt über gewisse Begabungen. Bei dem einen ist es das Kochen oder Reparieren. Der nächste kann gut reden oder auf Menschen zugehen. Wieder andere haben Geistesgaben bekommen: Sie sagen zur rechten Zeit das rechte Wort oder heilen Kranke. (1. Kor. 12)

Rick Warren meint dazu: „Die Fähigkeiten, die Sie haben, sind ein starkes Indiz für das, was Gott möchte, dass Sie mit Ihrem Leben machen.“
In der Regel sind das Dinge, die Ihnen und mir Freude bereiten und in denen wir richtig gut sind! Das betrifft alle Begabungen: die Geistesgaben genauso wie die natürlichen Fähigkeiten. Und die gilt es herauszufinden.

„Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“
So ist es: Gott, der Geber aller Gaben, beschenkt alle Menschen. Er ist überaus großzügig.
Und er nimmt seine Gaben auch nicht zurück:
Selbst wenn Menschen ihre persönliche Berufung in Jesus Christus noch nicht erkannt haben. Oder ihre Gaben missbrauchen bzw. unreif damit umgehen.

Paulus weiß. Egal, was passiert:  „Seine Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.“
Vielleicht überlegen Sie jetzt: Also, einige meiner Gaben kenne ich schon. Ich setze sie auch ein. Aber was ist eigentlich meine Berufung?

Jesus hat seinen Nachfolgern den Auftrag gegeben, die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe zu verkünden. Paulus hat so gelebt, und so leben viele andere Christen heute: Sie und ich, wir sind dazu berufen, im Alltag, in der Familie oder in der Arbeitswelt Gottes Gnade und Liebe zu verkünden.

Dann wird man hoffentlich auch von Ihnen und mir sagen:
Nicht Beruf, sondern Berufung:
Christsein mit Leib und Seele.
Man schmeckt den Unterschied!

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