/ Wort zum Tag

Offenbarung 1,17-18

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

"Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle."

Offenbarung 1,17-18

„Fürchte dich nicht!“ So beginnt unsere heutige Bibellese. Es tut gut, mit einem so positiven Wort durch den heutigen Tag zu gehen! Jesus selbst spricht es mir und Ihnen zu: „Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin bei dir. Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“
Die Worte „Fürchte dich nicht“ kennen wir aus verschiedenen Texten der Bibel. Schon im Alten Testament tröstet Gott sein Volk durch den Propheten Jesaja mit den Worten: „Fürchte dich nicht, ich bin bei dir.“ In der Weihnachtsgeschichte verkündigt der Engel den Hirten: „Fürchtet euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren“. Auch Jesus sagt etwas Ähnliches zu seinen Jüngern, als sie in großer Not sind – mitten im Sturm auf dem See Genezareth. Er kommt ihnen übers Wasser entgegen und sagt: „Habt keine Angst, fürchtet euch nicht, ich bin‘s.“ Wo Jesus auftritt, soll und darf es keine Furcht geben.
Die Verse unserer heutigen Bibellese stammen aus dem letzten Buch der Bibel – der Offenbarung. Dort werden die letzten Dinge beschrieben. Johannes hat die Anweisung von Gott, alles aufzuschreiben, was Gott ihm offenbaren wird. Als er dann einen Blick in den Himmel werfen darf und Jesus sich ihm offenbart, da wird ihm Angst und bange. Der Blick auf Jesus muss für ihn völlig überwältigend gewesen sein. Johannes fällt Jesus wie tot vor die Füße. In diesem Augenblick gibt es bei ihm nur große Furcht und lähmende Angst. Aber Jesus will nicht, dass Johannes sich vor ihm fürchten muss. Er berührt ihn an den Schultern und sagt: „Fürchte Dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Jesus will, dass Johannes Eines ganz genau weiß: Hier habe ich es mit meinem Jesus zu tun, der den Tod durch das Kreuz und die Auferstehung besiegt hat. Das ist mein Jesus, der das Sagen hat bis in alle Ewigkeit. Dieser Jesus ist der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. Es lohnt sich auch für uns, diesem Jesus das ganze Leben hinzugeben. Ganz nach dem Lebensmotto von Jim Elliot, der als Missionar unter den Aucca-Indianern wirkte und schon in jungen Jahren ermordet wurde. Elliot sagte: „Der ist kein Narr, der hingibt, was er nicht behalten kann, um zu gewinnen, was er nicht verlieren kann.“ In aller Not unserer Zeit, in aller Ungerechtigkeit auf dieser Erde, in allem Elend und in allen Kriegswirren, in aller Ablehnung und allem Hass, in aller Krankheit und in allem Leid will Jesus, dass wir seine Zusage ganz sicher nie vergessen: „Fürchte Dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige. Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Wer ihm gehört, wird die Ewigkeit mit ihm verbringen. An diesen Jesus darf auch ich glauben. Ich möchte mein Leben diesem Jesus ganz hingeben. Und ich möchte die Ewigkeit mit diesem, meinem Jesus verbringen.
 


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