/ Wort zum Tag

Jeremia 29,11

Bibelvers

"Ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HERR: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“

Jeremia 29,11

„Was denkt Gott sich wohl dabei“? Immer wieder hat mich in den letzten Monaten diese Frage beschäftigt. Sie durchstreifte meine Gedanken beim Bibellesen wie auch bei den täglichen Erfahrungen. Der Unfall, die plötzlich auftretende Krankheit, wie auch bei unerwartet auftretenden Schwierigkeiten.im Alltag.
Unser heutiger Bibelvers gibt mir eine tröstliche Antwort. In drei Schritten möchte ich sie umschreiben.
1. Schritt: Gott denkt an mich. Das ist das Gegenteil von dem, was mein Verstand mir einflüstert: Gott hat dich vergessen. Er war gerade unterwegs im Urlaub oder hielt seinen Mittagsschlaf. Oh nein, Gott denkt an mich. Offensichtlich hat er auch bei der jetzt aufgetretenen 'Überraschung' an mich gedacht. Zwar erkenne ich das jetzt nicht, weil ich von dem Unglück in meinen Gedanken gefangen bin. Aber bei ihm ist alles wohl geordnet und gut durchdacht. Da hilft mir der
2. Schritt weiter: „Er hat Gedanken des Friedens und nicht des Leides“.  Meistens gerate ich durch das was passiert in Unruhe und Hektik. Ich frage nach dem Warum. Ich suche eine Antwort auf das Geschehene. Aber Gott will nicht, dass wir in Verzweiflung geraten. Er möchte uns nicht weh tun. Er will uns auf keinen Fall Schaden zufügen, auch wenn das im ersten Moment so aussieht. Seine Absichten zielen auf ein weit höheres Ergebnis als wir es uns überhaupt ausdenken können. Gedanken des Friedens – Gedanken des Heils hat er. Beschenken will er uns. Auf dem Weg zum Ziel sollen wir einen Schritt weiter vorankommen. So deutet es der 3. Schritt an:
„Dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung“. Ach, wäre ich doch nicht so erdverhaftet. So auf das irdisch, vergängliche orientiert. Ich hänge so am Heute. Gott aber will meine Gedanken auf das Ewige und Unvergängliche ausrichten. Ich soll das Ziel im Auge behalten. So schreibt der Apostel Paulus in seinem 2. Brief an die Korinther (Kapitel 4,17 + 18
„Unsere Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige
Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig“. Was heute geschieht ist von Gott her zukunftsorientiert. Welch eine schöne Antwort auf meine Frage. Er hat sich Gedanken über mich gemacht und lässt deshalb mein Heute durchfluten von seinen Gedanken des Heils. Ja, er liebt mich, auch wenn ich das Geschehen des heutigen Tages nicht verstehe. Er hat nur das Beste mit mir vor. Friede und Heil sind sein Angebot für heute. Danke, lieber Vater im Himmel.
 

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren