/ Wort zum Tag

Hosea 14,4

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

"Assur soll uns nicht helfen; wir wollen nicht mehr auf Rossen reiten, auch nicht mehr sagen zu den Werken unserer Hände: »Ihr seid unser Gott.« Denn bei dir finden die Verwaisten Gnade."

Hosea 14,4

Haben Sie Gott schon einmal etwas versprochen?
So in der Art: Wenn ich das überlebe, wenn du mich da ´rausholst, dann gehe ich wieder in die Kirche!

Oder: Guter Gott, wenn du mir diesen Wunsch erfüllst, dann werde ich noch mehr an dich glauben!

Auch das Volk Israel gab ein Versprechen ab: Wir wollen nicht mehr sagen zu den Werken unserer Hände:
„Ihr seid unser Gott!“ (Hosea 14,4)

Wie kam es dazu? Zur Zeit Hoseas, also ca. 750 v.Chr., betete das Volk Israel nicht nur seinen Gott an, sondern auch andere Götter. Das ging lange Zeit gut, bis das Leben immer unsicherer wurde. Aber anstatt bei Gott Hilfe zu suchen, suchte Israel woanders.

Hören Sie selbst: Ich lese Vers 4 aus der „Hoffnung für alle“ Bibel:

„Wir verlassen uns nicht mehr auf die Assyrer, wir setzen unser Vertrauen auch nicht auf Pferde und Reiter. Wir werden nie wieder das, was wir mit eigenen Händen gemacht haben, als unseren Gott verehren! Denn nur du hilfst den Menschen, die nirgendwo Schutz finden."

Das Volk Israel suchte als erstes Hilfe bei anderen Menschen. Gar nicht so abwegig. Wer Hilfe braucht, fragt seinen Partner, die Freundin oder einen anderen Vertrauten. Aber in dem Fall ging es wohl schief!
Als nächstes vertraute das Volk Israel auf die eigene Kraft: Auf das Werk ihrer Hände!
Verständlich! Schafft man doch eine Menge weg. „Wenn ich es nicht tue, wer tut es sonst?“, ist zugegebenermaßen auch manchmal mein Motto. War aber in dem Fall auch nicht der richtige Weg!

Als drittes versprach Israel:
Wir wollen nicht mehr sagen zu den Werken unserer Hände: „Ihr seid unser Gott!“

Jetzt wollten sie also wieder Gott vertrauen. Warum? Weil sie gemerkt haben, ohne ihn geht es auch nicht!

Und damit zeigt Israel wahre Umkehr. Das wirklich Wichtige, was im Leben zählt, erreichen Menschen nicht durch ihr Tun sondern wenn sie im Gespräch mit Gott sind und fragen: „Was willst du?“

Erst dann folgen die nächsten Schritte: Andere Menschen mit einbeziehen. Eigenes Tun. Oder Gott machen lassen. Er wird es in jedem Fall vollenden!

Israel versprach damals: Gott, wir setzen unsere Hoffnung auf dich. Das ist Pfingsten! Den Herrn der Welt zu bitten: Mach mal! Und Er wird antworten: durch seinen Heiligen Geist. Versprochen!  


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