/ Wort zum Tag

Matthäus 9,22

Bibelvers

"Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter, dein Glaube hat dir geholfen. Und die Frau wurde gesund zu derselben Stunde."

Matthäus 9,22

„Wie geht es Ihnen heute?“ Häufig werden wir so gefragt. Was würden Sie auf diese Frage antworten? „Es geht so!“ „Ich muss zufrieden sein.“ „Ach, mir geht es schon jahrelang nicht so gut und heute erst recht nicht.“ So ähnlich oder ganz anders könnten Ihre Antworten ausfallen.
Heute hören Sie von einer Frau, die bereits 12 Jahre Krankheit hinter sich hat. Und es wird nicht besser. Schon alles Mögliche hat sie ausprobiert. Aber niemand konnte ihr helfen. Da hört sie von Jesus. Er soll der Messias, der Retter der Menschen, sein, sagen einige. Andere zweifeln daran. Sie halten ihn für einen Scharlatan, der die Not der Menschen für sich ausnutzt. Egal. Sie will sich selbst überzeugen. Nun ist er in der Stadt. So macht sie sich auf und hört auf das, was Jesus selber sagt. Sie kommt zu der Überzeugung: Wenn mir einer helfen kann, dann nur dieser Jesus.
Viele Menschen drängen sich um ihn, stellen ihm Fragen oder bitten ihn um Hilfe. Die Frau versucht sich durch die Menschenmenge hindurch zu drängen, um immer näher an Jesus heranzukommen. Innerlich ist sie hin und her gerissen. Einerseits will sie ihn nicht unnötig belästigen und andererseits möchte sie ihn doch um Hilfe bitten. Ihr Vertrauen zu Jesus aber wird immer stärker, je näher sie ihm kommt und je mehr sie auf seine Worte hört. Schon ist sie unmittelbar hinter ihm. Sie ist so aufgeregt wie noch nie. Da fasst sie allen Mut zusammen. Mit einem inneren, stummen Hilferuf ihres Herzens berührt sie mit ihrer Hand den Rand seines Gewandes.
Trotz all ihrer Vorsicht wird sie von Jesus bemerkt. Er dreht sich um und blickt sie an. Sein Blick geht tief. Er sieht sie in ihrer Not und spürt ihr tiefes Vertrauen zu ihm. „Sei getrost!“, sagt Jesus zu ihr. Wie heilender Balsam fließen diese Worte in ihr wundes Herz. „Meine Tochter.“ Damit hat sie nicht gerechnet! So nah holt Jesus diese doch so fremde Frau mit seiner persönlichen Anrede an sich heran. Nun ist sie nicht mehr irgendwer. Bei Jesus ist sie seine Tochter. Das heißt für die kranke Frau, nun ist sie unter der Fürsorge Jesu. Kann es etwas Schöneres, Größeres und Trostreicheres geben? Da fallen die 12 Krankheitsjahre von ihr ab wie alte lumpige Kleider. Sie spürt, ich werde gesund! Mir geht es besser!
„Dein Glaube hat Dir geholfen.“ Mit diesen Worten beschließt Jesus seine Hinwendung zu ihr. Nun weiß sie es. Ihr Vertrauen zu Jesus war und ist nicht umsonst. Ihr Wagnis, Jesus nahe zu kommen, hat sich gelohnt und wird sich immer lohnen!
Wer sich zu Jesus hin wendet, wird nicht immer gleich gesund. Aber wer sich ihm anvertraut, wird in seinem Vertrauen nicht enttäuscht, sondern im Glauben gestärkt. Es lohnt sich, sich mit Jesus zu beschäftigen, auf sein Wort zu hören und mit ihm zu sprechen. Es lohnt sich, auf diese Weise in seine Nähe zu kommen.
Egal, wie es Ihnen heute geht. Egal, ob sie fröhlich, gestresst oder traurig sind:
Kommen Sie in die Nähe Jesu. Vertrauen Sie sich ihm an. Dann gilt auch Ihnen heute dieses Wort Jesu aus Matthäus 9 Vers 22: „Sei getrost, meine Tochter, mein Sohn, Dein Vertrauen, Dein Glaube hat Dir geholfen.“
 

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