/ Wort zum Tag

Römer 8,21

Bibelvers

"...denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes."

Römer 8,21

Die Bibel beginnt mit der Aussage: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Die Schöpfung weist auf den Schöpfer, der sie geschaffen hat. Das befriedigt mich vielmehr als anzunehmen, die Welt sei aus einem Urknall geworden. Ich würd‘  ja den Kopf schütteln, wenn jemand behauptete ein Schrank oder Stuhl sei von allein geworden und dabei den Schreiner, der ihn gemacht hat verleugnet. Der König David betet im Psalm 139 „Du hast mich gebildet im Mutterleib. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin“. Die Schöpfung ist voller Wunder. Denken wir etwa an unser Auge oder das Herz, oder den Lauf der Gestirne, die Sonne, die uns Licht, Leben und Wärme spendet. Der Keim in dem schon ein Apfelbaum, der Same, in dem schon eine Eiche oder viele Halme mit Weizen angelegt sind. Der Blick vom Gipfel eines Berges in die herrliche Bergwelt oder wenn im Frühling alles grünt und blüht. Ohne das Wunderwerk des Auges könnten wir das alles nicht sehen. Manche Menschen haben beim Anblick der Schöpfung schon eingestimmt in das Lied: „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort.
Dann jauchzt mein Herz dir großer Herrscher zu: Wie groß bist du!“
Aber nun hat die Welt auch eine Nachtseite. Wenn die Erde bebt, Orkane wüten, Flüsse
über die Ufer treten und Verwüstung und Tod hinterlassen. Wenn Seuchen an Menschen und Tieren auftreten verursacht von Fliegen, Bakterien und Viren. Was tut der Mensch den Menschen an. Missbrauch, Verfolgung, Terror und erst die Kriege. Wieviel Millionen Opfer haben sie gefordert und meistens Menschen im besten Alter. Ein Heer von Forschern, Ärzten und Fachleuten mühen sich Krankheiten zu überwinden, die Schöpfung zu bewahren, die Umweltverschmutzung von Luft, Wasser und Erde zu begrenzen. Es geht ein Riss durch die Schöpfung. Das Bibelwort spricht von der Knechtschaft der Vergänglichkeit, der die Schöpfung unterworfen ist. Die Geschichte der Menschheit begann im Paradies in der Gemeinschaft mit Gott. Dann kam der Sündenfall. Der Mensch wurde aus der Gemeinschaft mit Gott herausgerissen. Sünde und Tod kamen in die Welt.
Aber Jesus Christus, der Sohn Gottes trat für uns ein. Er hat die Schuld gesühnt und den
Tod überwunden. Er ist auferstanden und ruft uns zum Glauben an ihn:
 „Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!“ Er macht aus Sündern Gottes
Kinder. Daran soll einmal auch die Schöpfung teilhaben. Das Bibelwort bringt eine große Hoffnung zum Ausdruck: „Die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit, zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“. So steht es im Römerbrief.
Die Bibel beginnt mit dem Schöpfungsbericht und sie endet mit dem Schöpfungsbericht
der neuen Schöpfung. „Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde“. Die alte Erde vergeht im Gericht, aber Gott verwandelt sie in die neue Erde. Am besten können wir verstehen was in der neuen Schöpfung nicht mehr sein wird. Offenbarung 21: „Der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein ... und der auf dem Thron saß sprach: Siehe, ich mache alles neu!“ Die neue Schöpfung wird eine Welt ohne Krankenhäuser, ohne Katastrophen, Kriege und Friedhöfe sein. Friedrich Schlegel hat diese Hoffnung so zum Ausdruck gebracht:

Es seufzt und sehnt sich nach Verklärung
entgegen schmachtend der Gewährung
in Leibesangst die Kreatur.
Es weint das Wild, das die Meute hetzt.
Es weinen die Felder, die dürre stehn,
es weinen die Menschen, die irre gehn.
Ihr Lieben, glaubt es, es werden geweint
noch unzählige Tränen, bis der König erscheint.
O Herr, wir bitten bei deinem Blut
mach bald versiegen die Tränenflut.
Stärk uns zum Kampf den Glaubensmut,
bis wir daheim in sichrer Hut.

Der Garant der Erfüllung dieser Hoffnung ist Jesus Christus, der Gekreuzigte, Auferstandene und Wiederkommende Herr.

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