/ Wort zum Tag

Johannes 15,9.11

Bibelvers

"Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! "(Vers 9) "Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde."(Vers 11)

Johannes 15,9.11

Freude ist der Grundton der heutigen Losungsworte. Freude war auch bei Familie Lehmann angesagt: In zehn Tagen sollte Heidis 50. Geburtstag groß gefeiert werden. Ihr Mann Gert hatte schon ein schönes Lokal gebucht. Dann kam alles anders. Heidi wurde ernstlich krank, musste ins Krankenhaus. Eine Operation wurde nötig. Nun sollte sie in drei Tagen sehr geschwächt, genau an ihrem Geburtstag nach Hause entlassen werden. An die geplante Feier war nicht mehr zu denken. Familienrat mit dem Vater, Birgit 18, Dagmar 16 und Peter 13 Jahre alt.  Der Vater: „Unsere Mutter soll wenigstens daheim eine schöne Feier haben. Birgit, bereitest du mit mir einen guten Braten vor“. „Ja, gerne“ sagte sie. „Und ich backe ihr einen Kuchen, genauso wie sie ihn selber sonst so gut macht“, sagt Dagmar. „Dann werde ich die Wohnung putzen“, meint Peter; „ihr könnt mir ja noch helfen, wenn es nicht ganz so wird, wie es Mutter sich wünscht.“ Eifrig machen sie sich an die Arbeit. „Komisch“, sagt Peter zwischendurch, „sonst meckern wir immer, wenn wir daheim helfen sollen. Jetzt macht es richtig Freude.“ Und es wird dann ein wirklich frohes Geburtstagsfest.
Jesus geht es um die richtige Freude für seine Leute. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Was hat er ihnen denn gesagt? Dazu müssen wir die ausgelassenen Worte im Lehrtext noch hören: „Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde“, so Jesus.
Solche Freude ist also kein schöner Götterfunke aus der Europahymne. Der verglüht schnell. Sie ist auch keine Augenblicksstimmung. Sie erwächst aus der Liebe, die Jesus Christus uns in der Hingabe seines Lebens geschenkt hat. Sie ist bleibende Frucht seines Geistes.
Wünschen Sie sich solche Freude? Dann ist als erstes nötig, dass Ihnen aufgeht, wie sehr Jesus Christus Sie liebt im Einklang mit dem Vater. Der zweite Schritt ist, dass Sie sich diese Liebe zu Herzen nehmen, sich von ihm vergeben, verändern lassen. Und das immer wieder neu. Das meint er, wenn er sagt: „Bleibt in meiner Liebe.“
Daraus folgt dann als Nächstes der Gehorsam, dass wir gerne seine Gebote halten. Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe.
Heute hören wir öfters den Satz: Liebe und tu was du willst. Die Gebote Gottes sind dann nicht mehr wichtig, wenn du nur verlässlich liebst. Das ist das Gegenteil von dem, was Jesus sagt. Und das führt auch nicht in die Freude, sondern am Ende in den Frust und unter das Nein Gottes.
Bleibende Freude ist immer Beziehungsfreude, Freude aus der Beziehung mit Jesus Christus.
Es ist zuerst nicht meine, sondern seine Freude, die sich dann auf mich überträgt. So ging es den Kindern, die der Mutter Freude machen wollten und gern das taten, was ihr entsprach.
Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
Welchen guten, liebenden Herrn haben wir in Jesus Christus! Mich soll nicht mehr bestimmen, was der Welt Spaß macht, was mich lockt, sondern was ihm gefällt. Er schenkt Freude, die nie vergeht.
 

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