/ Wort zum Tag

Epheser 1,3

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

Epheser 1,3

Vor Tagen bekam ich eine Postkarte. Das Motiv: ein riesiges Werbeplakat auf einem hohen gelben Mast an einem Autobahnrasthof mit der Aufschrift: „Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich. — Gott“
Diese Worte kamen so total überraschend in mein Leben, trafen genau in meine Situation. Es ging mir nicht gut, gesundheitlich und seelisch. Genau so habe ich es gebraucht: dreimal „Ich liebe dich“ - auch wenn ich es im Moment gar nicht glauben konnte. Ich war durch und durch berührt. Es waren diese ganz persönlichen Worte. Gott sagt zu mir: „Ich liebe dich.“ Und damit ich es nicht überhöre und nicht vergesse, sagt er’s immer wieder. Viel mehr als Dreimal. Seine Liebesgeschichte mit mir und mit jedem Menschen steht in der Bibel.

Heute feiern wir Weihnachten. In der Tageslosung hören wir, wie Paulus im seinem Brief die Epheser auffordert:
„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.“

Ja, gelobt sei Gott. Gemeint ist, sprecht alles Gute über Gott aus. Macht die Prioritäten in eurem Leben wieder klar!
Der große Gott wird selbst ein Mensch im Stall von Bethlehem. Durch Jesus Christus, sein Leben und Sterben am Kreuz für unsere Schuld, hat sich für uns Menschen alles zum Guten verändert! Das größte Problem auf unserer Suche nach Gott war bisher stets, dass wir anklagbar waren. Von uns aus können wir vor Gott nicht bestehen. Durch Jesus haben wir jetzt einen, der ein gutes Wort für uns beim Vater im Himmel einlegt. Das dürfen wir annehmen und glauben. Er will unser Freund und Vater sein. Wir dürfen wissen, dass uns alles zum Besten dient und Gott mit uns ist.

Wenn wir zurückblicken auf die vergangenen elf Monate, können wir dann für jeden Monat eine Situation sagen, die uns zum Segen wurde? In der wir bekennen können: „Gott mit uns - ja Gott war da! Er hat bewahrt, er hat geführt; mitten in unseren Sorgen und Herausforderungen.“ Bei einem ist vielleicht ein Befund beim Arzt besser ausgefallen als erwartet, andere haben ein gesundes Enkelkind bekommen oder der neue Chef ist trotz aller Befürchtungen sehr wertschätzend und zu ihren Gunsten.

Jeder von uns darf heute Gott sein Leben hinhalten, einen Anteil bekommen an seinem Segen. Wir können es schon im Hier und Jetzt erfahren und später im Himmel in seiner Gegenwart.

Ich lade Sie dazu ein: Halten Sie Gott ihr Leben hin und bitten sie ihn, dass er sich zeigt. Seit ich vor vielen Jahren angefangen habe, alles mit Gott zu besprechen, bin ich begeistert von der „Leichtigkeit zu leben“. So schnell zieht mir keine Situation den Boden unter den Füßen weg. Ich weiß, dass Gott mich liebt, auch wenn ich angefeindet werde; denn ich bin sein Kind. Auch wenn es Zeiten gibt wie neulich, in denen es nur mein Kopf weiß und es mein Herz kaum glauben kann.

„Ich liebe Dich.“, sagt Gott. Denken Sie daran, falls sie an so einem Autobahnschild vorbei kommen sollten, oder eine solche Karte erhalten ... oder es in der Bibel lesen. Wir sind von Gott gesegnet und eingeladen, seinen Segen weiterzugeben. Nutzen wir die Chance, uns Weihnachten auch neu einander zuzuwenden. Sei es bei einem Familientreffen oder bei unseren Gottesdiensten, etwas Bedeutendes zu sagen. Wie wäre es mit: „Gott liebt dich und ich dich auch!“


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