/ Wort zum Tag

Lukas 6,46

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Wo steht das? Werden Sie fragen: Dieses Jesuswort finden wir zwischen der Geschichte vom Baum und seinen Früchten  und der Stelle, an der Jesus sagt: Wer meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem Menschen, der sein Haus auf Felsen baut. Dieses Wort sagte er zu seinen Jüngern und gilt wohl damals und heute allen Menschen, die zu Jesus HERR sagen.

Aber tun wir auch, was Jesus sagt? Tun wir , was Jesus will? Tun wir auch, was Jesus tut? So tun als ob ist eine ganz eigene Religion und Ideologie. Ich möchte Ihnen heute zum angegebenen Jesuswort eine Geschichte erzählen, die mir als junger Gemeindediakon per Gemeindebrief ins Auge gefallen ist:

Stellen Sie sich vor, vor langer Zeit kam einmal ein junger Mann in eine fremde Stadt. Er fand sie schick und fühlte sich wohl, aber irgendetwas stimmte nicht. Es war Winter und Günter, gar nicht auf den Kopf gefallen, fand schnell heraus, was nicht stimmte. Keiner trug Schuhe – und das mitten im Winter. Es war bitter kalt und der junge Mann fragte eine ganze Menge Menschen, warum sie keine Schuhe trügen, ob sie das nicht für unverzichtbar wichtig fänden. Aber natürlich sind Schuhe wichtig, ja sogar das Wichtigste überhaupt.  „Wir lieben Schuhe“ sagte einer, sie sind kostbar und wertvoll , aber auf die Frage „warum tragt ihr keine Schuhe?“ kam keine plausible Antwort. Alle drucksten herum. Einer meinte dann, dass der Schuster in der Krummen Gasse noch 1Paar Kinderstiefel hätte- aber das wars dann auch schon. Bis er dann einen traf, der ihm freudestrahlend erzählte, dass es einmal pro Woche im Städtischen Museum für Schuhe einen Vortrag eines Spezialisten gäbe und da doch etliche Menschen zusammenkämen, um über Schuhe zu sprechen und sich auszutauschen. Das war zu viel für Günter und er verließ die Stadt.

Solche Dummies  oder solche Kindsköpfe , werden  Sie denken oder sogar sagen. Aber natürlich meine ich mit dieser kleinen Geschichte uns selber: Ja, Sie haben mich ertappt, es gibt Sonntagsfahrer und Sonntagschristen, die alles glauben und alles von Jesus wissen, wie die Schuhliebhaber in der winterlichen Stadt – und nichts dergleichen tun

“Was nennt ihr mich sonntags Herr, Herr und tut montags nicht, was ich euch sage?“ frei nach Jesus. Glaube am Montag ist gefragt. Glaube hat etwas mit allen Tagen zu tun oder es ist kein Glaube. Glauben kann man nicht theoretisch. Glauben muss ins Leben hinein. Genau das möchte Jesus.  Besser weniger fromm reden und beten und vor allem tun, was Jesus sagt, tut und gut findet.

Nicht die Form, Höflichkeit oder Korrektheit ist Jesus wichtig, sondern der Herzenskontakt von uns zu ihm hat Gewicht und Wertigkeit. Kennen Sie das Lied von Nikolaus Graf von Zinsendorf: Herz und Herz vereint zusammen sucht in Gottes Herzen Ruh, lasset eure Liebesflammen lodern auf den Heiland zu"

Um das geht es, wenn wir mit Jesus gehen, nicht ums Kalkül, sondern um eine Herzensbeziehung von Freund zu Freund. Ich träume von dem Tag, an dem Jesus sagt: “Jetzt nennt ihr mich Herr und tut, was ich sage!!!“ Träumen Sie mit mir, denn „wenn viele gemeinsam träumen, dann ist das der Beginn einer neuen Wirklichkeit.“


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren