/ Wort zum Tag

Psalm 106,2

Bibelvers

Wer kann die großen Taten des HERRN alle erzählen und sein Lob genug verkündigen?

Psalm 106,2

Es wuchsen einmal Zwillinge im Mutterleib heran. Das eine Kind sagte: „Ich weiß, dass es die Mutti gibt und dass sie mich ganz liebhat. Sie umgibt mich von allen Seiten und bei ihr bin ich geborgen. Manchmal ist sie mir ganz besonders nah, und dann strampel ich vor Glück. Jeden Tag wachse ich ein Stück mehr. Wie freu ich mich über meine Mutti! Und einmal, wenn es so weit ist, dann komm ich hier raus, und dann werde ich sie sehen, wie sie wirklich ist.“

Das andere Kind im Mutterleib sagte: „So ein Quatsch. Ich glaube an keine Mutti. Ich glaube nur, was ich tasten kann. Und ich ertaste keine Mutti, sondern nur so ein glitschiges Dotter. Und wenn ich mal hier rauskomme, dann kommt nichts. Also mach ich‘ s mir hier gemütlich und genieße meine Zeit.  Aber - da ist ja so eine komische Schnur. Was soll denn die?“ Das erste Kind sagte: „Das ist die Verbindung zu deiner Mutti. Sei froh, dass du sie hast. Sie gibt dir alles, was du wirklich brauchst.“

„Ach Quatsch“, sagte das zweite Kind und biss die Nabelschnur durch. Und siehe da: Es hatte sein eigenes Leben zerstört. Aber das erste Kind durfte das Licht der Welt sehen und war voll Jubel über seine Mutti, an die es immer geglaubt hatte.

So unterhalten sich auch heute zwei miteinander. Der eine sagt: „Ich weiß, dass es Gott gibt und dass er mich lieb hat. Er umgibt mich von allen Seiten und bei ihm bin ich geborgen. Manchmal ist er mir ganz besonders nah, und dann könnte ich gar nicht genug von den großen Taten Gottes erzählen und wie er mich wunderbar geführt hat. Und einmal, wenn es so weit ist, dann komme ich raus aus dieser Welt, und dann werde ich Gott sehen, wie er wirklich ist.“

„So ein Quatsch“, sagt der andere. „Es ist doch alles unsicher. Fest glaube ich nur, was ich sehe. Ich sehe keinen Gott, nur die Erde. Also glaube ich zunächst mal nur an das Irdische. Und wenn ich mal aus dieser Welt rauskomme, dann kommt wahrscheinlich nichts. Also mach ich’s mir hier in dieser Welt gemütlich und genieße meine Zeit. Ach ja, arbeiten muss ich ja auch noch, und die Familie ist mir wichtig. Ich versuche, das Beste aus meinem Leben zu machen. Aber - da ist ja so eine komische Schnur. Was soll denn die?“

„Das ist deine Verbindung zu Gott“, sagt der erste. Jesus Christus hat diese Verbindung hergestellt. Du kannst sie aktivieren, indem du an Gott glaubst und seine Worte aufnimmst. So kriegst du deine Nahrung, dass dein Glaube und deine Liebe wachsen können. Jedes Mal, wenn du betest, fließt die Kraft, und dann merkst du, wie wunderbar dich Gott führt. Davon kannst du gar nicht genug erzählen. Du merkst, wie alles seinen Sinn hat, und manchmal fließt du wirklich über von Lobpreis. Es ist einfach cool, mit Gott zu leben!“

„Ach Quatsch“, sagt der zweite und kappt seine Verbindung zu Gott. Es geht doch auch ohne Gott – meint er. Aber, so heißt es in einem Lied von Manfred Siebald:

„Es geht ohne Gott in die Dunkelheit, aber mit ihm gehen wir ins Licht.
Sind wir ohne Gott, macht die Angst breit, aber mit ihm fürchten wir uns nicht!“

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