/ Wort zum Tag

1. Chronik 29,12

Bibelvers

In deiner Hand, HERR, steht es, jedermann groß und stark zu machen.

1. Chronik 29,12

Geben macht reich

Wie kommt man zu etwas? Wie wird man im besten Sinne reich und vor allem glücklich dabei? Mancher wird sagen: durch Fleiß und Sparsamkeit. Aber diese Tugenden können auch hart und eng, geizig und verbissen machen. Die Leute in der Umgebung eines solchen Menschen können ein Lied davon singen.

Das Wort zum Tag zeigt weitere, entscheidende Faktoren zu wahrem Reichtum und Glück. Ich will zuerst den Zusammenhang erzählen. David hat seinem Sohn Salomo das Königtum und die Pläne zum Bau des Tempels übergeben. Nun wendet er sich an das Volk und stellt ihm das große Werk des Tempelbaus vor. Es gelingt ihm, das Volk zu einem überwältigenden Opfer zu bewegen. Wie hat er das erreicht?

David ist mit gutem Beispiel vorangegangen. Er hat das Beste gegeben, das ihm möglich war. Das hat das Volk zu gleichem Tun angespornt und bereit gemacht. Würden die Regierungen heute nicht auch außergewöhnliche Opfer von ihren Völkern erreichen, wenn sie zuerst mit gutem Beispiel vorangingen? David ist so bewegt von der Opferbereitschaft des Volkes, dass er in ein spontanes Loben und Danken ausbricht. Dabei spricht er ein Geheimnis aus, und das ist das heutige Wort zum Tag: „Reichtum und Ehre kommt von dir, du herrschst über alles. In deiner Hand steht Kraft und Macht, in deiner Hand steht es, jedermann groß und stark zu machen.“ Und er fährt fort: „Wir haben alles von dir bekommen, was wir dir gegeben haben. Wir können dir eigentlich nur noch etwas von dem zurückgegeben, was schon lange dir gehört.“

Zwei Dinge sehe ich in diesem Wort: Geben macht reich und Geben macht glücklich.

Zum Ersten: Geben macht reich. Gott gibt. Was wir sind und haben, haben wir letztlich von ihm. Wenn wir es für uns behalten und horten, gibt es einen Stau. Ein Fluss kommt zum Stillstand. Wenn wir aber davon weitergeben, entsteht ein Kreislauf. Wir werden offen, Neues zu empfangen. Gott kann uns Neues anvertrauen. So entsteht Reichtum, der fließt. So werden auch Begabungen und Geistesgaben gemehrt: indem wir sie für andere einsetzen, anderen damit dienen.

In einem Interview wurde ein Christ gefragt: „Was würdest du machen, wenn du eine Million gewinnen würdest?“ Er antwortete: „Ich würde zuerst Gott den Zehnten davon geben. Und dann würde ich mit meiner Frau eine schöne Reise machen…“

Und zum Zweiten lese ich aus dieser Losung: Geben macht glücklich. Einige Verse vor dem Wort zum Tag heißt es: „Das Volk war fröhlich, dass sie so willig waren; denn sie gabens dem Herrn freiwillig von ganzem Herzen.“ Geben macht nicht nur reich, es macht auch frei und glücklich. Und es verbindet uns tiefer mit Gott. So kommt man (und frau) zu etwas. So wird man im besten Sinne reich und glücklich.

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