/ Wort zum Tag

Lukas 18,27

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Jesus aber sprach: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Lukas 18,27

Was war die größte Herausforderung Ihres Lebens?
Erinnern Sie sich an Momente in Ihrem Leben, an denen Sie dachten: „Das kann ich nicht, das schaffe ich nicht, das ist unmöglich!“

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!
Das klingt gut, und irgendwann haben Sie das vielleicht alle schon erfahren. Doch wie kommen wir dahin, Gott wirklich alles zuzutrauen und mit seinen Möglichkeiten zu rechnen?

Jesus erzählt von einem reichen Mann, der von ihm wissen wollte, wie er Gott vertrauen kann und vor allem, wie er in den Himmel kommt. Über die Antwort von Jesus: „Verkaufe alles was du hast und gib das Geld den Armen.“, wurde er sehr traurig. Er sollte seinen ganzen Reichtum loslassen und schlagartig wurde deutlich, woran sein Herz wirklich hing: Nicht an Gott, sondern an seinem Reichtum.

Jesus trifft mit dieser radikalen Aufforderung seinen wunden Punkt. Er durchschaut ihn, benennt was ihm viel wichtiger ist als Gott, nämlich reich zu sein und besitzen zu wollen.

Mit seiner nächsten Aussage spitzt Jesus es nochmals zu: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher ins Reich Gottes kommt.“ Die Zuhörer waren entsetzt über die harten Worte und fragten: „Wer kann da überhaupt noch in den Himmel kommen?“ Darauf antwortete Jesus: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“

Er wusste um den anderen Weg, den Gott vorgesehen hat, damit Menschen bei ihm ankommen können. Es ist nicht der Weg des vorbildlichen und fehlerfreien einwandfreien Lebens, sondern es ist Gottes große Liebe. Im Leben und Sterben Jesu hat sie sich einen Weg zu uns Menschen gebahnt.

Es ist eine wunderbare Einladung für jeden Menschen, Gott voll und ganz zu vertrauen. Gott den ersten Platz in unserem Leben zu geben. Ich verstehe das so: Ich sorge und kümmere mich um das, was mir möglich ist, was meine innere Stimme und mein Verstand mir sagen und was ich durch mein Reden und Tun ausrichten kann.

Ich gebe mein Bestes, tue eins nach dem anderen, gehe Schritt für Schritt. Und dann versuche ich es:
Ich lasse meine Schuld, meine Vorstellungen und meine Ideen los. Und ich überlasse es Gott, einzugreifen, zu fügen, zu bewahren, verschlossene Türen aufzustoßen und tote Beziehungen wieder zum Leben zu erwecken.

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Loslassen und mein Leben Gott überlassen ist eine Lebenshaltung, die herrlich frei und beschwingt macht, weil sie mit den Möglichkeiten Gottes rechnet: auch heute.


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