/ Wort zum Tag

Psalm 25,8

Bibelvers

"Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg."

Psalm 25,8

Da ist in der Tiefe persönlicher Schuldverstrickungen eine befreiende Erkenntnis gereift: “Gott der Herr ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg.“
Unser Tageswort stammt von König David, der das Gefangensein in der Sünde notvoll erfahren hat. Deswegen bittet er kurz vorher „Denke, Herr, nicht an die Sünden meiner Jugend und auch nicht an die späteren Vergehen ...“ (7).
Und nun empfindet er Gottes Zurechtweisungen als gut und gerecht!

Was ist da geschehen? Normalerweise gehen uns doch Zurechtweisungen, Korrekturen, Ermahnungen und Kritik gegen den Strich! Wir fühlen uns in unserem Image angegriffen und reagieren verletzt. Wer gibt schon gerne zu, dass ihm ein Fehler unterlaufen ist? Und wer gibt heute noch zu, dass er auch ein Sünder vor Gott ist?
Das Bewusstsein für diese Zusammenhänge hat unsere Gesellschaft weitgehend völlig verloren. Oft wird öffentlich das als gut, nützlich und lustig geheissen wovor Gottes Zehn Gebote eindringlich warnen!

Wenn also ein Mann wie David Gott dafür dankt, dass er Sündern den richtigen Weg zeigt und sein Wille gut, gerecht und zuverlässig sei, dann hat sich seine innerste Einstellung zu Gott geändert! Er hat in der Vergangenheit nämlich schmerzlich erfahren, wie ihm die Schuld das Herz zusammen gepresst, ihn geängstigt und massiv bedrückt hat. Die Sünde hat ihn in Not, Jammer und Elend geführt und vor schier unlösbare Probleme gestellt, sie hat Feindschaften ausgelöst und seinen Alltag völlig durcheinander gebracht.

Aber nun entdeckt David, dass Gottes Gebote, Ordnungen und Weisungen in die Freiheit führen! Dass Gottes gute Worte Segen, Frieden und Glück bedeuten und dass Gottes Barmherzigkeit das Gewissen aufatmen, die Seele durchatmen und Beziehungen heilen lässt!
Deshalb bittet David  eindringlich: „Um deines Namens willen, Herr, vergib mir meine Schuld, die so gross ist!“ (11) Damit verlässt er sich glaubensvoll auf Gottes vergebende Liebe!
Vergebung der Schuld – das war und ist eine der Kernkompetenzen von Gott! 1000 Jahre nach David rechnete Gott dann den Kreuzestod seines schuldlosen Sohnes als stellvertretende Sühne für alle unsere Schulden an. Dort auf Golgatha hat Jesus die Freiheit von Schuld, Sünde und Tod endgültig errungen. Seitdem können wir wirklich glauben, dass Gott es gut mit uns meint!

Es ist ja beeindruckend, in welcher Schnelligkeit sich diese Botschaft damals im römischen Weltreich ausgebreitet hat! Wo immer sie konnten, verkündigten die Apostel „Durch Jesus wird euch die Vergebung der Sünden verkündigt!“ (Apg 13,38). Und die damals religiös so gestressten Menschen konnten endlich aufatmen und auf eine ganz neue Art glauben....

Seit wenigen Tagen stehen wir im Advent. Diese Wochen gelten in vielen Kirchen als Zeit der Buße, Umkehr und Besinnung. Denn auch als glaubende Christen bleiben wir einander und auch Gott immer mal etwas schuldig. Aber das muss uns nicht mehr belasten und lähmen, denn wir können uns vergeben lassen! David kann uns mit seinen Bußpsalmen dazu anleiten!

Wenn Ihre Lebensfreude also noch durch unbereinigte Schuld gestört wird, dann nehmen Sie doch Gottes Kernkompetenz zur Vergebung von Schuld in Anspruch und lassen sich den guten und gerechten Weg zeigen! So wird das Leben einfacher, und einer echten Weihnachtsfreude steht dann nichts mehr im Wege!

 

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