/ Wort zum Tag

1. Korinther 1,24-25

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

..denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.

1. Korinther 1,24-25

Wir predigen Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.

Was Paulus hier von sich gibt ist ja der Hammer: … die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind. Schwachheit Gottes, gibt es das überhaupt. Kann ein Gott denn schwach sein. Ist er dann überhaupt noch Gott? Zeichnet nicht gerade Stärke und Macht einen Gott aus?

Und was bedeutet das: Wir predigen Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit?

Paulus hat gerade von dem „gekreuzigten Christus“ geschrieben. Davon, dass der gekreuzigte Christus für die Juden eine Gotteslästerung darstellt und für die Griechen pure Dummheit ist. Gott am Kreuz als verurteilter Schwerverbrecher, das geht gar nicht. Auch heute empfinden das viele so. Ich kann diese Menschen gut verstehen. Das ist ja auch total verrückt und eine wahnsinnige Zumutung für uns Menschen. Da kann doch ein  Mensch mit klarem Verstand nur den Kopf schütteln. Genau das beabsichtigt Gott ja auch mit dieser Aktion. Zunächst hat er es anders versucht. Paulus schreibt: „Denn obwohl sich seine, also Gottes, Weisheit in der ganzen Schöpfung zeigt, hat ihn die Welt mit ihrer Weisheit nicht erkannt. Deshalb hat er beschlossen, eine scheinbar unsinnige Botschaft verkünden zu lassen, um die zu retten, die daran glauben“ (1. Kor. 1,21).

Zu diesen Menschen gehöre ich. Ich glaube daran. Das Ergebnis davon ist, mich fasziniert das sogar. Für mich wird Gott dadurch nicht klein und schwach, sondern hier zeigt er seine wahre Größe. Wirklich Groß ist doch der, der es sich leisten kann, ganz klein und schwach zu werden. Und dann hat Paulus genau recht: „. Denn die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.“

An Jesu Tod sind sie alle beteiligt, sowohl die frommen und religiösen als auch die heidnische Besatzungsmacht. Sie stehen Stellvertretend für die ganze Menschheit. Und so stirbt Jesus, der Sohn Gottes, in letzter Schwachheit den Verbrechertod am Kreuz. Aber schon sein Sterbensschrei: „Es ist vollbracht!“ deutet den Sieg und nicht die Niederlage an. So besiegt er den Tod durch seinen Tod, denn der Tod ist nicht in der Lage ihn festzuhalten. Hier kommt nun die große Schöpferkraft Gott des Vaters zum Vorschein. Er ruft seinen Sohn aus dem Tod. Jesus ist auferstanden von den Toten. Später ist er in die für unsere Augen noch nicht sichtbare Welt Gottes hinübergegangen.

Dort lebt er und ist mit uns verbunden durch den Heiligen Geist.

Weil das so ist, kann jeder ihm auch jetzt persönlich begegnen. Du fragst wie das möglich ist? Du kannst es ausprobieren. Du kannst ihm ganz einfach sagen: „Jesus, ich will wissen ob du wirklich bist, zeige dich mir.“ Wenn du ihn ernsthaft darum bittest, wird er dir begegnen. Der Heilige Geist wird dir die Augen öffnen und du wirst es glauben können.

Du wirst nun wie ich staunen über die Weisheit und Kraft Gottes, die sich gerade in seiner scheinbaren Ohnmacht zeigt. Du wirst dann auch aus seiner Kraft leben können, ein Leben, dass dir niemand mehr nehmen kann, selbst der Tod nicht. Warum ich mir da so sicher bin? Ich habe es doch selbst erlebt. 


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