/ Wort zum Tag

4. Mose 23,12

Bibelvers

Er antwortete und sprach: Muss ich nicht das halten und reden, was mir der HERR in den Mund gibt?

4. Mose 23,12

Über einen anderen wird etwas Schlechtes erzählt. Sie haben mit dieser Person auch keine besonders guten Erfahrungen gemacht. Da liegt es ihnen auf der Zunge zu sagen: Also, bei mir war das auch nicht besser... Auf einmal durchzuckt es sie: Stopp! Gott will doch nicht, dass ich über einen anderen etwas Schlechtes sage. Es ist oft gar nicht so einfach, in solchen Situationen richtig zu reagieren. Oft rutschen uns Worte raus, die wir dann nicht mehr zurücknehmen können. Gott ist es ganz wichtig, dass wir gut darauf achten, was wir sagen. In unserem heutigen Bibelwort aus 4. Mose 23,12. heißt es: Muss ich nicht das halten und reden, was mir der Herr in den Mund gibt? Ob wir mit Gott leben oder nicht, dass zeigt sich auch daran, wie wir reden. Denn Worte bewegen immer etwas. Sie können sehr wertvoll sein für andere. Manchmal erzählen Menschen nach Jahren noch: Das, was du mir da gesagt hast, das war ganz wichtig für mich. Worte können aber auch sehr verhängnisvoll sein. Oft ist uns das gar nicht bewusst. Manches unbedachte Wort hat große Auswirkungen. Darum ist es Gott so wichtig, dass wir auf unsere Worte achten.

Da ist wie bei einer guten Freundschaft. Eine Freundschaft funktioniert nur, wenn ich nicht etwas sage, was den anderen verletzt. Wenn ich z.B. Dinge für mich behalten kann. Und nicht etwas ausplaudere, was der nur mir persönlich erzählt hat. So möchte auch Gott, dass wir immer fragen: Sind meine Worte in seinem Sinne? Dass wir eben nicht mitmachen, wenn andere schlecht gemacht werden. Oder dass wir Lügen nicht mittragen. Oder auch, dass wir nicht einstimmen in den Chor derer, die sagen: Heute kann man es mit den Geboten Gottes nicht mehr so genau nehmen.

Es geht dabei aber nicht nur darum, an den richtigen Stellen zu schweigen. Sondern auch aktiv das zu sagen, was Gott Freude macht. Und was macht ihm Freude? Besonders wichtig ist es ihm, das wir anderen von ihm erzählen. Dass wir erzählen, was Jesus für uns getan hat. Wie er am Kreuz unsere Schuld auf sich genommen hat. Und wie wir durch ihn ewiges Leben bekommen können. Das ist das Größte und Wichtigste, was es gibt. Darum dürfen wir das nicht für uns behalten. Wenn wir das sagen, was Gott will, werden andere sich vielleicht darüber wundern. Vielleicht bekommen wir auch zu hören: Du mit deinem frommen Gerede. Oder: Was bist du langweilig, mit dir kann man gar nicht richtig reden.

Das muss uns aber nicht beeindrucken. Denken wir noch einmal an eine gute Freundschaft. Wenn ich einen guten Freund habe, kann ich es leichter aushalten, wenn andere mich ablehnen. Ich kann mir ja immer sagen. Aber der oder die mag mich. So möchte auch Gott, möchte auch Jesus unser guter Freud sein. Wenn er bei uns ist, können wir unabhängig sein von dem, was andere denken. Dann brauchen wir uns nicht unter Druck setzen zu lassen. Sondern wir können offen zu dem stehen, was wir glauben. Und so reden, dass Gott Freude daran hat. Überlegen sie: Wo möchte ich heute besonders darauf achten, was ich sage?

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