/ Wort zum Tag

Psalm 93,4

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Die Wasserwogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der HERR aber ist noch größer in der Höhe.

Psalm 93,4

In der Bibel werden öfters Bilder gebraucht, durch die uns eine geistliche Wahrheit verdeutlicht werden soll. So ist es auch bei unserem Bibelwort aus Psalm 93. Wasserwogen, Wellen, Sturmwind sind Bilder, die aufzeigen, dass es Gegenwind gibt im Alltag. Plötzlich auftretende Schwierigkeiten. Unerwartet auftretende Hindernisse. Wie Sturzfluten hereinbrechende Unglücksfälle. Plötzlich ist aus dem ruhig dahinplätschernden Leben, wo alles seinen gewohnten Gang ging, eine aufgepeitschte Umgebung geworden. Alles scheint sich gegen uns verschworen zu haben. Der blaue Himmel ist plötzlich verdunkelt und mächtige Gewitterwolken der Sorge und Angst machen uns bange. Aus heiterem Himmel ist das Unglück über uns hereingebrochen. Der Boden schwankt und die so feststehenden Stützen brechen in sich zusammen. Jeder von uns kennt solche Situationen aus seinem eigenen Leben.

Auch der an Jesus Christus glaubende Mensch ist davon nicht verschont. Auch bei ihm kann eine Arztdiagnose die Wellen der Angst aufpeitschen. Auch ein Christ erlebt Stürme, die ihn erschüttern. Wir finden das bei Hiob (Hiob  Kapitel 1) im Alten Testament, als ihn ein Unglück nach dem anderen trifft, wie auch bei Johannes dem Täufer, der sich unsicher ist, ob Jesus wirklich der Messias ist (Matthäus 11,3), von dem uns das Neue Testament berichtet. Ja, die Wasserwogen der Sorge, die Wellen der Zweifel, die Stürme der Versuchungen in unserem Leben können mächtig brausen. Aber!!!

Genau an dieser Stelle wird uns der große Unterschied beeindruckend entgegengehalten: Aber der Herr! Das ist das Geschenk, das Gott für die bereit hält, die zu ihm gehören. "Der Herr ist noch größer." Es gehört zu den unwiderlegbaren Tatsachen, dass Gott der Herr ist und bleibt, auch wenn sich die ganze Hölle aufmacht und mit den Sturzfluten der Not, der Angst, des Unglücks über uns hereinbricht. In dem Bericht über das Leben Hiobs wird uns das eindrücklich geschildert. Am Ende behält Gott den Sieg.

Das gilt auch, wenn es kein so gutes Ende nimmt, wie wir es im Leben von Johannes dem Täufer sehen. Er geht unter in den Wogen der Wut einer hasserfüllten Frau, die sich ihren gottlosen Lebenswandel nicht zerstören lassen will. Scheinbar haben die Wellen des Hasses gesiegt. Aber die Botschaft des Johannes konnte auch sie nicht ausradieren: "Siehe, Jesus, ist Gottes Lamm, das die Sünde der Welt weg trägt" (Johannes 1,29). Und das gilt bis heute. Das Geschenk des Heils in Jesus Christus ist nicht zu zerstören. Wer im Glauben zugegriffen hat, ist fest in seiner Hand und niemand und nichts kann uns aus seiner Hand reißen. Die Stürme des Lebens mögen uns erschüttern. Die Macht Jesu erschüttern sie nicht. Er bleibt der Sieger: "Der Herr ist noch größer in der Höhe!"

 


Kommentare

Von silke am .

ich sehne mich oft danach, JESUS mal leibhaftig zu begegnen, mit IHM reden zu können, dass ER mich in den Arm nimmt, mich tröstet, mir sagt was ich machen soll, mir erklärt warum was ist wie es ist ..... ,
ok, das ist - noch - nicht möglich, was mich manchmal hadern lässt und in Zweifel und Sorge stürzt.
Aber !!! : dann spricht ER, genau im rechten Moment, so wie heute, durch diese Auslegung zu mir und ich bin beschämt über meine Zweifel und tief dankbar für SEINE Gnade und Treue zu mir und das ER mich das erkennen lässt, ER ist da, auch wenn ich IHN nicht leibhaftig vor mir habe.


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