/ Wort zum Tag

Hebräer 11,3

Bibelvers

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, sodass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Hebräer 11,3

Gott erschuf die Welt aus dem Nichts. Schwebend über der Urflut befahl er dem Tohuwabohu in der Tiefe Lebensraum für Mensch und Tier und Pflanze zu werden. Unsere Welt, allein entstanden durch die Wortgewalt des Schöpfers! Er sprach und es wurde.
 
Wie können Menschen glauben, dass etwas aus nichts entsteht, wo doch die Erfahrung anderes lehrt? Denn kein noch so geschickter Mensch könnte aus nichts etwas entwickeln und bauen. Entwickler brauchen Vorgaben, die sie sich aus der Natur holen. Im Flugzeugbau z. B. dient bekanntlich der Vogelflug als Vorbild. Wissenschaft ahmt die Natur nach, zum größten Teil jedenfalls. Menschliche Schöpfung schöpft aus dem, was schon da ist. Gottes Schöpfung dagegen wächst aus der Tiefe. Aus tiefster Nacht und Finsternis wird es hell. Dort, wo kein Auge hinsehen kann, wo kein Mensch Licht sieht, schafft Gott Lebensraum: die Sonne, den Mond und die Sterne und den Garten Eden, das Paradies.
Bevor Gott, der Herr, die Erde erschuf, brütete sein Geist über dem Wasser. Menschlich gesprochen: Der Schöpfer entwickelte einen Plan, bevor er loslegte. Gott ist kein Genie, das sich im Chaos wohlfühlt. Er ist das Genie, das aus chaotischen Umständen paradiesische Zustände schafft.

Bis heute schafft Gott durch sein Wort Lebensraum aus dem Dunkel von Schuld und Vergehen, aus der Finsternis und Tiefe menschlicher Abgründe. Gott, der Schöpfer und Vater aller Menschen, folgt immer noch seinem Entwurf von damals, als die Welt ihren Lauf nahm. Gott dachte sich das Paradies aus, einen Lebensraum zum Glücklich sein. Herausgehoben aus der Urflut. So ist Gott bis heute geblieben. Er hebt aus den Chaosfluten menschlichen Leids und Versagens empor und macht es hell für alle, die ihm glauben.
Das Wort für heute steht in Hebräer 11 Vers 3: „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“ Ohne eigenes Zutun, ohne menschliche Vorgaben, auf die Gott zurückgreifen würde, beschert er den Glauben, so wie er Adam und Eva das Paradies schenkte. Durch dieses Gottesgeschenk  können Menschen glauben, dass etwas aus nichts entsteht. Auch aus den Trümmern des eigenen Lebens.
Gott dachte sich für seine Menschen das Paradies aus. Glücklich und zufrieden wollte er sie sehen. Das waren sie auch eine Zeitlang. Adam und Eva im Garten Gottes.
Eine Urerfahrung, an die sich viele Menschen erinnern. Wie sonst ist es zu erklären, dass in fast allen Religionen ein Paradies vorkommt? Die Vorstellung davon, wie glücklich ein Mensch mit Gott werden kann, rührt wohl von der Urvergangenheit her. Aus einer Zeit vor unserer Zeit, wo Gott und Mensch noch Freunde waren. Denn wie gesagt, ohne Vorgaben ist es menschenunmöglich etwas zu entwickeln. Auch die Vorstellung vom Paradies hat wie alles, was unser Denken bewegt, einen Ursprung. Gott, selber Lebensquell von allem, was unsere Welt ausmacht, denkt und bewegt sich dagegen unabhängig. Er brütet über dem Nichts und schafft, was er will. Er befiehlt und schon steht es da. Unglaublich!
Der Gottesglaube ist vergleichbar mit der Schöpfung aus dem Nichts. Geschenk und Einladung mit Gott im Paradies spazieren zu gehen. Im übertragenen Sinne natürlich. Ich  habe es erfahren: Jesus Christus hat durch Tod und Auferstehung die Tür zum Paradies wieder aufgeschlossen. Denn Gott will seine Menschen glücklich und zufrieden seh
 

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