/ Wort zum Tag

1. Mose 3,6

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, und er aß.

1. Mose 3,6

Paulus schreibt: Gebt nicht der Sünde eure Glieder hin als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern gebt euch selbst Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind, und eure Glieder Gott als Waffen der Gerechtigkeit.

Römer 6,13

Diese Szene kennt man: 1. Mose 3, Vers 6: Eva „sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, und er aß.“ Aber Gott hatte gesagt: „Finger weg von diesem einen Baum und seinen Früchten!“

So ist das: Die Dinge stellen sich in einem günstigen Licht dar. In Evas Augen war an diesem Baum nichts auszusetzen; im Gegenteil. Allem Anschein nach konnte es nicht schaden, von seinen Früchten zu essen. Sie schmeckten wohl angenehm und schienen bekömmlich. Der Eindruck war in keiner Weise abstoßend. Außerdem würde man dazulernen, neue Erfahrungen machen, wenn man es damit versuchte. Wer möchte nicht 'klüger' werden? Es wäre dumm, sich dagegen zu sperren; es wäre ein Versäumnis.

Und dann kommt der kritische Moment. Du musst dich entscheiden: Sage ich zu oder lehne ich ab? Nehme ich an oder weise ich zurück? Greife ich zu oder verzichte ich? - Zwar ist ein Wort Gottes in Erinnerung, das dagegen spricht; aber im Ganzen scheint es doch 'eine gute Sache' zu sein.
Dann hebt man bei der Abstimmung – in Synode oder Parlament – die Hand; oder man streckt sie anderswo aus, greift zu, probiert. Alle Tage wiederholt sich überall auf der Welt, was die Bibel von Eva berichtet. Und sie verhält sich dabei durchaus sozial. Egoismus kann man ihr nicht nachsagen. Von 'niedrigen Motiven' ist keine Rede. Sie eignet sich das gute Neue nicht einfach an, sondern teilt es. Sie gibt auch ihrem Mann etwas von der verlockenden Frucht. Und er hat nichts dagegen.

Paulus aber ruft in einem zweiten Bibelwort für diesen Tag dazwischen: „Greif nicht zu! Streck die Hand nicht aus! Mach nicht mit! Hebe nicht die Hand! Denn es ist nicht gut. Es ist nicht richtig. So sündigt man.“ Im Römerbrief, Kapitel 6, Vers 13 schreibt er: „Stellt eure Glieder nicht der Sünde zur Verfügung als ausführende Organe für das, was nicht richtig ist, bzw. wie unsere Bibelübersetzung lautet: „als Waffen der Ungerechtigkeit“. Man muss nämlich in seine Entscheidungen Gott einbeziehen. Wofür ich meine Hand hebe oder wonach ich sie ausstrecke, - das muss mit Gott abgesprochen sein. Wofür ich meine Glieder in Bewegung setze, - das muss sich nach dem Wort Gottes richten und nicht nach dem Augenschein und meinem eigenen Gutdünken, oder dem anderer.

Zwar ist Eva die Urmutter aller Lebenden, und so, wie sie, verhalten sich alle. Aber Paulus schreibt an Christen: Von euch, sagt er, ist etwas anderes zu erwarten. Ihr seid getauft. Und ihr wisst doch, was das bedeutet: Ihr geltet als wiedergeboren. Euer Leben nach dem 'Modell Eva' ist 'gestorben'. Ihr  seid 'auferweckt' zu einem Leben nach dem 'Modell Jesus'; das heißt: Ihr gehört Gott und richtet euch nach Ihm. „Stellt euch also Gott zur Verfügung als solche, die tot waren und nun lebendig sind.“ Eure Glieder sollen dabei als ausführende Organe für das Richtige verwendet werden, sozusagen als „Waffen der Gerechtigkeit“.
 


Kommentare

Von Dr. Wolfhart Schlichting am .

Und eben das ermutigt dazu, dem zweiten Bibelwort für den 31.3., Römer 6,13, zu folgen:"...gebt euch Gott hin als solche, die tot waren und nun lebendig sind..."

Von elisa5 am .

da ist es wieder: das Thema Eva....
Ich bin auch eine Frau und neu gelernt habe ich heute durch ihre Auslegung wieder einmal, wie sehr ich doch immer auch Eva bin. Eva als Urmutter, die das tut, was sie fuer richtig und gut haelt. Insofern steht ganz am Anfang in der Bibel schon, was uns alle bewegt: Wir wollen das was gut ist und tun das, was wir fuer gut halten. Da muss sich GOTT persoenlich einmischen, damit das gut geht. Und das hat er in Jesus auch getan. Soweit verstehe ich das. Der mehr


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