/ Wort zum Tag

2. Chronik 14,10

Bibelvers

Hilf uns, HERR, unser Gott; denn wir verlassen uns auf dich.

2. Chronik 14,10

Da ist dieser König im Süden Israels, Asa. Dieser Mann hat etwas Grundsätzliches begriffen. Gott braucht Menschen, die ganze Sache mit ihm machen. Leute, die es wirklich ernst meinen und in ihrem Herzen fest machen: „Mit dir, mein Gott, will ich leben.“ Asa will seine Macht nicht dazu benutzen, möglichst viel Gaudi in seinem Leben zu haben, sondern sein Volk anleiten, besser zu leben. So hat er sich entschlossen, einige unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Auf vielen Hügeln standen Säulen, zu denen die Leute im Volk kamen und sich Hilfe davon versprachen. Asa lässt sie umhauen. Da gibt es Häuser, in denen man zusammen kam, um die Göttin Aschera günstig zu stimmen. Asa lässt sie dem Erdboden gleich machen. Überall fand man im Land gemauerte Altäre, um irgendwelchen Götzen zu opfern in der Hoffnung, das möge sie günstig stimmen. Asa entfernt restlos. Dann ruft er seine Leute auf, sich wieder auf Gott zu besinnen und nach den Geboten Gottes zu leben. In der Bibel wird dieses Vorgehen eindeutig bewertet. Asa tut, was recht  und richtig ist. Die Folge dieses Handelns ist ebenso eindeutig: „Das Land hatte Ruhe.“.

Wie viele Menschen begegnen mir, die sich genau das für ihr Leben wünschen. Endlich einmal zur Ruhe kommen. Vom äußeren Gehetzt-werden und dem inneren Getrieben-sein Abstand gewinnen, Atem holen zu können. Dann, so sagen sie, könnten sie endlich auch wieder über ihr Leben und vielleicht auch über die Beziehung zu Gott nachdenken.

Aber: Ursache und Wirkung stellen sich in dieser Geschichte gerade anders herum dar. Zuerst wird gemacht, was Gott will und daraus folgt die Ruhe, die von Gott geschenkt wird.

Ich mache Ihnen Mut, diesen Tag heute dazu zu nutzen, das zu tun, was gut und richtig ist. Wie sehr wird sich Gott über einen Menschen freuen, der in seinem Herzen beschließt: „Ich will heute wieder neu mit dir anfangen. Ich bin gespannt darauf, wie und wohin du mich führen wirst und frage danach, was ich tun soll.“ Ich wünsche Ihnen, dass Sie in der Folge dann auch zur Ruhe kommen und – ganz wie die Leute um Asa herum – innere und äußere Aufbauarbeit leisten können. Wie heißt es da in diesem biblischen Bericht? (2. Chronik 14, 6): „Und es ging glücklich vonstatten.“

Dass es bei all der Ruhe und dem Frieden nicht geblieben ist, ist schnell erzählt. „Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“ Ein starkes Heer zog herauf, 1000 mal 1000 Mann. Der König Asa hatte dem nicht viel entgegen zu setzen. Er konnte nicht hoffen, in dieser Auseinandersetzung bestehen zu bleiben. – Und auch das erlebe ich – im übertragenen Sinne – häufig in Gesprächen: Ich bin zu schwach. Es gibt Dinge in meinem Leben, die kann ich einfach nicht in den Griff bekommen. Viel mehr empfinde ich mich wie gepackt und völlig kraftlos. Ob das Bilder und Videos sind, die ich ohne das Internet nie gesehen hätte oder Verhaltensweisen, gegen die ich schon seit Jahren bei mir ankämpfe und es nicht schaffe, sie abzulegen. Ob das diese grüblerischen Gedanken sind, die mich wie ein Heer belagern oder dieses fast zwanghafte Unwahrheit-Sagen.

Der König Asa tut auch hier das entscheidend Richtige. Er wendet sich an den lebendigen Gott und spricht mit ihm, schüttet sein Herz vor ihm aus: (2. Chronik 14, 10) Es ist Dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen, betet er. Den nächsten Satz in diesem eindringlichen Gebet an Gott möchte ich Ihnen Heute als Wort in den Tag mitgeben: „Hilf uns, denn wir verlassen uns auf dich.“

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