/ Wort zum Tag

Psalm 143,8

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll; denn mich verlangt nach dir.

Psalm 143,8

Will ich das überhaupt wissen, was Jesus von mir will, dass ich es tun soll? Sind wir heute nicht ein wenig weiter als der Hirtenjunge David vor 3.000 Jahren? Haben wir nicht links und rechts von uns viele kluge Berater, die uns sagen was wir zu tun haben?

Bei einem der klügsten Theologen seiner Zeit, der für viele Menschen zum Segen geworden ist, habe ich eine interessante Feststellung gemacht: Mitten in seinem eifrigen Einsatz, die Leute die Jesus nachfolgen, gefangen zu nehmen und nach Jerusalem zu bringen, damit ihnen dort der Prozess gemacht wird, begegnet ihm Jesus auf seinem Weg nach Damaskus. Er der kluge Eiferer für Gottes Sache, wird gestoppt. Auf seine erstaunte Frage: „Herr wer bist du“ erhält er die Antwort: „Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst.“ (Apg. 20,8) Und der kluge, begabte Anwärter auf einen theologischen Lehrstuhl in Jerusalem, der Kenner der alttestamentlichen Schriften, macht die Bitte unseres Wortes zum Tag zu seiner Bitte: „Herr, was soll ich tun?“ (Apg. 20,10) Und Jesus sagt ihm, was er zu tun hat: "Steh auf und geh nach Damaskus. Dort wird man dir alles sagen, was dir zu tun aufgetragen ist" (Apg, 20,10 b). Saulus von Tarsus gehorcht. Er geht nach Damaskus und lässt sich von einem, der schon auf der Todesliste stand, den Weg zum ewigen Leben zeigen. Dadurch veränderte sich nicht nur seine Sichtweise. Sein ganzes Leben bekam eine neue Richtung. So wurde er zum Segen für viele.

„Tu mir kund den Weg, den ich gehen soll“ ist die wichtigste Bitte für den heutigen Tag. Allerdings geht es nicht nur darum, sie auszusprechen, sondern den Anweisungen Gottes Folge zu leisten. Das setzt die Bereitschaft zum Hören voraus. Gottes Geist gibt uns durch sein Wort, die Bibel, die Rahmenbedingungen vor, wie ich den heutigen Tag gestalten soll. Er hilft mir, wenn ich bereit bin, mir helfen zu lassen. Deshalb will ich aufhören mit dem  Verschanzen hinten klugen Argumenten, die mit „Ja – Aber“ eingeleitet werden. Folgen, Vertrauen ist gefragt. Möglicherweise verlangt Gott von uns, einen Menschen um Vergebung zu bitten, an dem wir schuldig geworden sind. Vielleicht geht es um den Abbruch einer Beziehung, die Gott nicht gefällt, oder schlicht um das Ja zu Gottes Weg mit uns, der nicht unserer Vorstellung entspricht. Vergessen wir dabei nicht: Der Weg, den er führt, ist immer ein Segensweg, der zum Ziel führt.

Das Lied steht nicht auf der Hitliste der Lieder, die in unseren Tagen in unseren Veranstaltungen gesungen werden, aber es hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt.
„Viele Wege gibt es auf dieser Welt, doch einen nur können wir gehn!
Und die Frage die sich mir dadurch stellt ist, welchen Weg ich nehm.
Soll ich den Weg gehen der mir gefällt? Such ich einen, der mir recht bequem?
Doch nicht was ich denke und wünsche zählt. Wie er führt will ich gehn.
Weise mir Herr deinen Weg, dass ich wandle ich deiner Wahrheit.“  (Thomas Eger)


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