/ Wort zum Tag

1. Petrus 2,9

Bibelvers

Ihr seid das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.

1. Petrus 2,9

Petrus spricht seinen Mitchristen zu: „Ihr seid das Volk des Eigentums.“ Diese beiden Worte „ihr seid“ drücken Gewissheit aus. Sie lassen keinen Zweifel aufkommen. Christen haben es also gar nicht nötig, sich abzumühen, um etwas darzustellen. Sie sind bereits das Volk des Eigentums. Und wenn Sie, liebe Hörerin, lieber Hörer, auch Christen sind, dann können Sie heute in einem stillen Augenblick die Hände falten und sagen: Herr Jesus, ich danke dir, dass ich durch dich wer bin. So zu beten ist nicht arrogant, sondern die demütige Anerkennung der Tatsache, die Jesus in unserem Leben zustande gebracht hat. Worauf sollte ich dabei auch stolz sein, denn nicht ich habe mich dazu gemacht. Das hat seine Liebe fertig gebracht, die ich nicht erklären, aber anbeten kann. Wenn einer weiß, wer er bei Gott ist, wird er befreit von dem krankhaften Streben, mit aller Gewalt etwas sein zu wollen.

„Ihr seid das Volk des Eigentums“, schreibt Petrus. Das ist kein Volk von einwandfreien und vollkommenen Menschen. Kein Club der Besseren, der in irgendeinem frommen Reservat lebt. Nein, es ist das Volk, das Gott gehört. Er hat es berufen und gesammelt aus allen Nationen. Es ist die Gemeinde von Jesus auf der ganzen Welt. „Volk des Eigentums“: Nicht weil diejenigen, die dazugehören, Vorzüge haben, sondern weil Gottes Vergebung einen Neuanfang ermöglicht hat, weil seine Liebe sie verbindet und weil der Heilige Geist unter ihnen und durch sie wirkt. Gottes „Volk des Eigentums“.

Die Grenzen zu ihm sind offen. Jeder kann dazukommen, wenn er dem Ruf Gottes folgt und sein Angebot annimmt.

Petrus schreibt: „Ihr seid das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt …“
Wenn Gott uns zutraut, erwählt zu sein, wofür hat er uns dann auserwählt? Er hat uns dazu auserwählt, dass wir verkündigen sollen „die Wohltaten dessen, der euch berufen hat.“ Wir Christen entdecken die Bestimmung, die Gott uns zugewiesen hat. Wir sollen „verkündigen die Wohltaten dessen, der uns berufen hat.“

Das zeigt, zu diesem Volk zu gehören, ist Gabe und Aufgabe zugleich. Wer weiß, dass er Gottes Eigentum ist, der soll anderen sagen, was Gott für die Menschen getan hat. Darum schreibt Petrus: „dass ihr verkündigen soll die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.“

Christen bezeugen, dass keiner im Dunklen, im Unheil zu bleiben braucht. Alle Menschen können Jesus als das „Licht der Welt“ entdecken. Das ist unsere Aufgabe und Verheißung. In Gottes Augen sind wir seine Auserwählten, Menschen, die zu ihm gehören, in seinem Licht leben und in seiner Gnade stehen.

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