/ Wort zum Tag

1. Johannes 2,17

Bibelvers

Die Welt vergeht mit ihrem Begehren; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

1. Johannes 2,17

Die Welt – das ist die Schöpfung Gottes. Das Universum und die Welt der Atome. Dazu gehören die Berge und Täler, die Flüsse und Seen, der blaue Himmel und die Wolkenbildungen, die Blumen, Farben, Formen und Tiere verschiedener Art.

Die Welt – da sind die Erfolge aus Wissenschaft und Technik mit den Ergebnissen in der Industrie, im Gesundheitswesen und im Haushalt. Zur Welt gehören die denkmalgeschützten Bauten, die Inneneinrichtungen von Schlössern und Kirchen, sowie Gemälde und Skulpturen großer Künstler und die Werke geistigen Schaffens in Literatur und Musik. Auch die kreativ gestaltete Wohnung, die Gartenanlage, das Auto, die Freizeitgestaltung sind zu nennen.

Die Welt - das ist der schöne Ort, wo wir leben, arbeiten und Ruhe finden. Ein Ort, an dem wir uns an den guten Dingen erfreuen, sie genießen und zutiefst Gott danken. können.
Ja, es ist eine Lust zu leben!

Die Welt – das ist auch das andere. Menschen, die sich nicht freuen können. Sie denken an das, was ihnen versagt ist. Sie vergleichen sich mit anderen und verfallen schnell dem Neid. Was anderen zusteht, wollen sie auch haben. Was sie sehen, löst in ihrem Innern ein Begehren danach aus. Es ist wie bei Eva im Garten Eden. Sie sieht die Frucht am Baum und schon zwingt sie die Begierde zur Tat. Sie nimmt, was sie begehrt und verführt. Sie schaut auf das, was ihr nicht zur Verfügung steht. Es ist die Lust der Augen, das Begehren, alles für sich in Besitz zu nehmen. Der Trieb des Haben-Wollens und Haben-Müssens bemächtigt sich ihrer und aller ihr folgenden Generationen.
Das ist die Welt ohne Gott, die auf Dauer keinen Bestand haben wird.

Die Welt – das ist auch der e i n z e l n e Mensch, der sich selbst kennen lernt. Je mehr ihm gelingt, je mehr kann er sich entfalten. In Bescheidenheit und Dankbarkeit entdeckt er sich immer mehr und gestaltet, was Gott in ihm alles angelegt hat. Dafür wird er von ganzem Herzen dankbar und froh über Gott und die Welt, in dem er sich anderen zuwendet und hilft. Er begegnet Menschen auf gleicher Augenhöhe. Er vergisst nie, dass alles, was ihm möglich ist in Gemeinde und Welt, allein Gottes Gabe ist.
Ja, es ist eine Lust zu leben!

Die Welt – da sind auch die Menschen, die ihr Können unter Beweis stellen. Je mehr sie schaffen, desto mehr beanspruchen sie Ansehen, Geltung und Macht. Sie halten viel von sich, werten andere leicht ab. Sie haben nicht nur den Überblick, Tatkraft und reiche Erfahrung, sondern überheben sich über andere und Gott. Das ist eben eine Welt ohne Gott, die auf Dauer keine Zukunft hat.

„Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“
Der Wille Gottes,
- das ist die Dankbarkeit und Freude für alles, was uns Gott in der Schöpfung schenkt,
- das ist das Annehmen und Zueinanderstehen in allen Bereichen und Zeiten der Ehe,
- das ist die Freude und Bescheidenheit, mit Gottes Gaben in Gemeinde und Welt zu leben.

Der Wille Gottes erfasst noch weit mehr, aber mit diesen Punkten (1.Joh. 2,16), schon einmal neu zu beginnen, macht Gottes Segen erfahrbar und hat Zukunft.

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