/ Wort zum Tag

Offenbarung 21,5

Der Philosoph Karl Jaspers war davon überzeugt, dass die Menschheit nur dann vor der Selbstvernichtung bewahrt bleibt, wenn sie richtig informiert wird. Die nach meiner Überzeugung wichtigsten Informationen für die Zukunft der Menschheit hat der Seher Johannes aufgeschrieben. Dieser Berichterstatter der letzten „Pressekonferenz aller Zeiten“ hat zum Beispiel festgehalten: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,3-5a).

Ist das eine richtige Information?
Vor kurzem las ich: „Eine Nachricht, die nichts als Nachricht bleibt, ist keine …“
Auch die Vision des Johannes ist – zunächst einmal – für mich auch nicht mehr als eine Nachricht. Ich kann mir das nicht vorstellen, was er gesehen hat. Ich kann nur denken, was ich kenne. Das sind die Verhältnisse auf dieser Erde wie sie bisher waren: Eine Welt voller Geschrei, Schmerzen, Leid und Tod. Ist denn dann die Information des Johannes falsch? Nein, Gott kommt ja nicht zum ersten Mal zu uns. Derselbe Johannes hat von dem ersten Kommen Jesu auf diese Erde vor 2.000 Jahren geschrieben: „Gott wurde Mensch und wohnte unter uns.“ Mit Jesu Worten und Taten ist also bereits jetzt schon etwas von dieser neuen Welt Gottes in unsere alte hineingekommen. Jesus hat deutlich gezeigt, dass er Macht hat über Sünde, Krankheit und Tod. Das unterstreicht die Richtigkeit der Nachricht des Johannes.

Ein anderer Johannes, Pastor Johannes Busch, erzählt aus dem Zweiten Weltkrieg in Russland: „Die Straße, die wir fuhren, war eine Straße des Todes. Verzweifelte, Verwundete wankten …, brachen zusammen und blieben liegen. Soldaten mit erfrorenen Gliedern versuchten, das rückwärtige Gebiet zu erreichen … und kamen doch nicht weiter. Da nahm ich schließlich mein Neues Testament heraus und las meinem Kameraden, der neben mir am Steuer saß, aus dem Worte Gottes vor. Er hatte wohl seit Jahren nichts aus der Bibel gehört. Aber zwischen uns beiden war es still, als ich Verse aus der Offenbarung des Johannes las. In diesen Versen war davon die Rede, dass die Christen in der neuen Welt Gottes nicht mehr hungern werden und auch nicht mehr dürsten, sondern dass Gott dann jede Träne von ihren Augen abwischen wird. Als ich einen Augenblick schwieg“, erzählt Johannes Busch weiter, „drehte sich mein Kamerad zu mir um und sagte: ‚Mensch, Busch, was seid ihr reich.’“ Der Kriegskamerad von Johannes Busch hat richtig erkannt: Wir Christen sind tatsächlich reiche Leute. Wir sind unterwegs zu einer Welt, in der Gott schließlich alle Tränen abwischen wird. Alles neu machen wird. Unvorstellbar schön.

Dann bekommt unser Leben eine ganz andere neue Qualität. Diese richtige Information bewahrt mich und alle, die wollen, vor der Selbstvernichtung. Vor solch einer Zukunft muss ich keine Angst haben. Dafür lohnt es sich zu leben.

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