/ Wort zum Tag

Johannes 4,22

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

In ihrem Leben ist so viel schief gelaufen. Fünf zerbrochene Beziehungen. Auch jetzt lebt sie in ungeordneten Verhältnissen mit einem Mann. Hat sie jemals Liebe erfahren oder wurde sie dauernd ausgenutzt? Auf jeden Fall war sie gesellschaftlich geächtet. Sie selbst schämte sich vor den Leuten. Jesus begegnet dieser Frau außerhalb der Stadt am Brunnen mittags um zwölf Uhr. Er spricht sie an. Schnell entwickelt sich ein Gespräch, das in die Tiefe geht. Ohne die Frau zu verletzen spricht Jesus auch die wunden Punkte in ihrem Leben an. Gleichzeitig offenbart sich Jesus dieser Frau als der von Gott gekommene Messias, der Christus. Er sagte ihr: „Das Heil kommt von Juden.“ Jesus möchte ihr deutlich machen. Durch mich kannst auch du heil werden. Selbst die größte Schande deines Lebens kann überwunden werden.

Die Frau ist ganz fasziniert von Jesus. So schnell sie kann, läuft sie in die Stadt. Nun hat sie alle Menschenfurcht überwunden. Sie sagt den Leuten was passiert ist und ruft ihnen zu: „Ihr müsst diesen Menschen kennenlernen.“ Tatsächlich – sie gehen zu Jesus und begegnen ihm. Jesus bleibt auf ihre Bitte hin noch zwei Tage bei ihnen in der Stadt. Viele finden zum Glauben und bekennen: Wir haben selber gehört und erkannt: Dieser ist wirklich der Heiland der Welt. (Vers 42)

Es ist schon großartig: Jesus bringt Menschen zurecht. Jesus überwindet das Elend und schafft Heil.

Das hat sich bis heute nicht verändert. Folgendes werde ich nie vergessen:
Eines Morgens klingelt das Telefon. Eine Frau fragt mich: Herr Scheuermann, würden sie bitte noch heute meinem Mann das Abendmahl austeilen? Der zuständige Pfarrer ist im Urlaub. Mein Mann liegt im Sterben und verlangt nach dem Abendmahl. Es ist sehr wichtig.“ Selbstverständlich sage ich zu und besuche das Ehepaar am frühen Nachmittag. Sie gehören nicht zu unserer Gemeinde. Deshalb bin ich gespannt, was mich erwarten würde. In der Wohnung wirkt der Mann auf mich überhaupt nicht sterbend. Ich erkundige mich nach seinem Ergehen und frage ihn, warum er nach dem Abendmahl verlange. Mit wachem Verstand und klarer Stimme erklärt er: „Ich spüre, dass ich sehr bald sterben werde. Vor einigen Wochen habe ich mit meiner Frau die missionarische „Gott erlebt“ – Woche auf dem Schönblick besucht. Die Predigten haben mich so stark angesprochen, dass ich nun täglich mit meiner Frau in der Bibel lese. Davor habe ich mein ganzes Leben gegen Gott gelebt. Ich war wütend, wenn meine Frau zum Gottesdienst wollte. Ja, ich habe ihr sogar verboten zur Kirche zu gehen. Ich wollte nichts mit Gott und Kirche zu tun haben. Seit meiner Konfirmation vor über 60 Jahren habe ich an keinem einzigen Abendmahl mehr teilgenommen. Nun aber möchte ich vor Jesus mein Leben in Ordnung bringen. Ich bereue meine Sünden und möchte die Vergebung von Jesus Christus annehmen.“ Segnend spreche ich ihm die Vergebung zu. Unter Tränen nimmt er das Geschenk, Gottes Kind zu sein, an. Dann feiern wir das Abendmahl. Für ihn und für seine Ehefrau ist dies die Krönung ihrer Ehe. Am nächsten Tag stirbt der Mann im Frieden mit Gott und im Frieden mit seiner Frau.

Dass ihr Mann auf dem Sterbebett Jesus als Retter und Heiland angenommen hat, ist für sie das größte Glück. Da ist am letzten Tag seines Lebens auch ihre Ehe heil geworden. Mittlerweile gehört die Witwe zu den treusten Mitarbeitern unserer Schönblick-Gemeinde und ist ein Segensträger für viele Menschen.


Kommentare

Von Rosita am .

ICH LEBTE SO EINE FALSCHE LEBEN. AM 27.6.10 WUERDE ICH IN SAARLAND GETAUFT. ICH MUSS SOGAR VIELES VERNICHTEN. IN MEINE BUECHER-REGAL, HOMEPAGE. ICH BRAUCHTE HILFE. ICH DANKE GOTT F. DIE WAHRHEIT. ICH FUEHLE GOTT STUENDLICH. HEILIGE GEIST WUNSCHE ICH EUCH UND Martin Scheuermann.
GOTTES SEGEN SEI IHR. AMEN. ROSITA


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