/ Wort zum Tag

Apostelgeschichte 14, 17

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

“Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.”

Apostelgeschichte 14, 17

“Der hat aber eine schöne Handschrift!” - so dachte ich neulich, als ich die Religionsarbeit eines Schülers korrigierte. Ist es Ihnen auch schon so gegangen, dass die Handschrift eines Menschen Ihnen besonders gut gefallen hat? Schon eine ansprechende Handschrift macht einen Menschen attraktiv, auch wenn man ihn selbst noch gar nicht persönlich kennengelernt hat. 

In diesem Monat Juli können wir auch Gottes Handschrift draußen in der Natur wahrnehmen: Die Bäume stehen voller Laub und tragen Frucht. Ein prall gefüllter Kirschenbaum ist eine wahre Pracht. Rund und rot hängen die Früchte dort in Fülle. Auf den Feldern wogen die noch grünen Ähren in vollen Wellen. In den Gärten stehen die Salatköpfe prachtvoll in sattem Grün. Welch eine Vielfalt, welch eine Fülle! Im Sommer können wir Gottes Handschrift an den Früchten erkennen.

“Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.” So erklärt es schon der Apostel Paulus den Menschen im ersten Jahrhundert nach Christus in Griechenland.

Gott redet zu uns Menschen durch seine Schöpfung. Das herrliche Grün der Laubbäume, die wunderbaren Farben der Blumen, die vollen Früchte in den Gärten und auf den Feldern... Das alles berührt unser Herz. Was für eine Fülle, was für eine Farbenpracht, was für ein Wunder! Gott zeigt uns damit auch, wie er ist: Er schenkt das Leben, nicht kleinlich, nicht geizig. Sondern er gibt gerne und reichlich. Seine Gnade reicht so weit der Himmel ist und soweit die Wolken gehen.  

Viele Menschen sprechen gerne vom “Wunder der Natur”. Doch dass es der lebendige Gott ist, der sich in Jesus Christus offenbart hat, dazu brauchen wir Menschen die Augen des Glaubens. “Ihr seht die Wunder der Natur. Doch in Jesus Christus offenbart sich der lebendige Gott mit seiner ganzen Liebe. Zu ihm sollt ihr euch hinwenden, zu ihm sollt ihr beten!” So verkündigt es Paulus den Griechen.

Auch wir heute können so von Gott sprechen: “Seht doch, wie gut es Gott mit uns meint!  In jedem Garten, in jedem Wald, auf jedem Feld kann man Gottes Güte entdecken! Das ist nicht nur ein “Wunder der Natur”, sondern ich kann darin Gottes Handschrift erkennen!” Gott meint es gut mit uns. Er will uns das Leben in der Fülle geben. Daher sandte er seinen Sohn Jesus Christus zu uns Menschen. Der zeigt uns die Art Gottes so, dass wir es verstehen können. Jesus liebt uns nach Hause. Zum lebendigen Gott dürfen wir umkehren. Das ist wie eine Heimkehr nach langer Reise. Das tut so gut. Da werden wir gestärkt, um weiter mit ihm leben zu können. Gott schenkt die Fülle, die Fülle der Vergebung, die Fülle an neuer Kraft, die Fülle an innerer Freude.

Können Sie das glauben? Können wir die Wunder der Natur als Handschrift Gottes lesen? Ich wünsche Ihnen, dass Sie heute die Güte Gottes an vielen Stellen in Ihrem Leben entdecken können. Wie sagt es Paulus? “Gott hat sich nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.” Mögen Sie solche Freude heute erleben!


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren