/ Wort zum Tag

Maleachi 3,1

Bibelvers

Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll.

Maleachi 3,1

Eine gute Nachricht für Sie! Welchen Inhalt müsste sie heute haben? Vielleicht ist es die Auskunft Ihres Arztes, dass die Diagnose nicht auf Krebs hindeutet. Andere unter uns warten auf ein Zeichen, dass Versöhnung mit einem lieben Menschen möglich ist, sie verstanden und noch immer geschätzt werden. Dem, der uns solche gute Nachricht überbringt, werden wir freundlich begegnen.

Ob wir selber an diesem Tag für andere Menschen solche guten Boten sein werden und wollen? Ob wir genug Phantasie und Liebe haben, zu erkennen, was wem in unserer Umgehung gut tut? Millionen Christen hören oder lesen an diesem Tag ein Wort, das auf solche Botschafter der guten Nachricht hinweist. Im letzten Buch des Alten Testaments verkündet der Prophet Maleachi im Auftrag Gottes: „Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her den Weg bereiten soll!“ Maleachi - interessant: der Name dieses Mannes deutet auf sein Amt hin: „Der Bote“ können wir übersetzen. Ein Bote Gottes weist also darauf hin, dass Gott einen weiteren, wichtigen senden wird! Als Wegbereiter! Die Juden dachten an Elia. Meine Gedanken richten sich eher auf Johannes den Täufer, vor allem auf Jesus Christus selbst. „Zuletzt, vor Anbruch der neuen Zeit, hat Gott geredet durch seinen Sohn!“, heißt es im Hebräerbrief.

Es waren nicht nur kluge Gedanken, die Jesus äußerte. Ihm ging es nicht um persönliche Vorteile
oder gar Macht, die andere klein macht. Er lebte die Botschaft, die Gott ihm auftrug. Seine Worte und das, was er tat, wie er sich verhielt, war Botschaft von der Liebe, die uns umgibt und trägt. Gott und gleichzeitig Bote Gottes war Jesus. „Wahrer Gott, gezeugt – nicht geschaffen, und wahrer Mensch, von der Jungfrau Maria geboren!“, so eines der ältesten Bekenntnisse der Christenheit. Was solche Satze beinhalten, kann ich in letzter Tiefe gar nicht erfassen. Ich kann nur staunen, stille werden, anbeten!
 
Wichtig ist mir: Gottes Boten sind durch ihn ausgewählt und gesandt! Sie wissen es! Sie wissen, dass sie sich nicht täuschen und sich darum durch nichts und niemand beirren lassen! In den sechziger Jahren sangen wir im CVJM begeistert: „Wir wollen Königsboten sein des Herren Jesu Christ, der frohen Botschaft heller Schein uns Weg und Auftrag ist!“ - „Wir wollen!“ Natürlich müssen Menschen auch Boten Gottes sein wollen. Wie leicht und wie oft aber täuschen wir uns. Und dann fühlen wir uns überfordert, sind erstaunt, wenn wir abgelehnt werden. Traurige können wir nicht trösten. Den Irrenden den rechten Weg zu weisen, gelingt nicht. Gottes gute Nachricht in Wort und durch unser alltägliches Leben zu überbringen, misslingt total.

Wenn Gott, wenn Jesus Christus seine Boten sendet, dann gibt er auch die notwendige Kraft, Freude und Weisheit zu solchem Dienst. Er selber ist dabei, ist in den Boten gegenwärtig. Auf den Wegen, die er uns zeigt, sind wir mit ihm unterwegs. Er wirkt durch uns, auch, wenn wir nichts davon merken. Jesus hält an uns fest, auch wenn wir falsch liegen. Darauf können wir uns verlassen!
 

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