/ Wort zum Tag

Jeremia 4,3

Gedanken zu Losung/Lehrtext des Tages.

Bibelvers

Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen!

Jeremia 4,3

„Alles neu macht der Mai“, nein, nicht der Mai soll heute alles neu machen, sondern Sie. Sie werden heute von Gott aufgefordert: „Pflügt ein Neues!“ Wagen Sie heute neue Schritte. Brechen Sie auf und bleiben Sie nicht am Alten haften. Wer sich am Alten festhält, wird kaum nach vorne blicken können. „Pflügt ein Neues“, lautet die Parole, „und säet nicht unter die Dornen.“

Säen Sie guten Samen auf einen gepflügten Boden. Was Sie heute säen, werden Sie vielleicht schon morgen ernten können. Sie allein legen heute fest, was Sie ernten werden. Eines ist auch sicher: Sie werden nur das ernten, was Sie auch gesät haben. Wer einen Apfelbaum pflanzt, wird keine Erdbeeren ernten, sondern eben Äpfel. Genauso wird der keinen Frieden ernten, der Zwietracht sät. Und wer lieblose Worte spricht, braucht sich nicht zu wundern, wenn er kein Lob oder keine Freundlichkeit ernten wird. Welche Früchte wollen Sie heute ernten?

Ein neuer Tag liegt vor Ihnen. Vieles wird auf Sie zukommen, das Sie nicht beeinflussen können. Trotzdem liegt viel in Ihrer Hand, was Sie aus dem Geschenk des neues Tages machen. Wagen Sie heute etwas Neues, etwas, das Sie noch nie oder schon lange nicht mehr gemacht haben. Von Johannes XXIII. wird ein Text überliefert mit vielen Anregungen, die Sie heute in die Tat umsetzen können. Entscheiden Sie sich am Besten für nur einen Gedanken. „Nur für heute werde ich mich bemühen, den Tag zu erleben, ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen. Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen: vornehm in meinem Verhalten; ich werde niemand kritisieren, ja, ich werde nicht danach streben, die anderen zu verbessern, nur mich selbst. Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin, nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen. Nur für heute werde ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen; wie die Nahrung für das Leben notwenig ist, so ist die gute Lektüre notwendig für das Leben der Seele. Nur für heute werde ich eine gute Tat vollbringen, und ich werde es niemand erzählen. Nur für heute werde ich etwas tun, das ich keine Lust habe zu tun; sollte ich mich in meinen Gedanken beleidigt fühlen, werde ich dafür sorgen, dass niemand es merkt. Nur für heute werde ich ein genaues Programm aufstellen. Vielleicht halte ich mich nicht genau daran, aber ich werde es aufsetzen. Und ich werde mich vor zwei Übeln hüten: vor der Hetze und der Unentschlossenheit. Nur für heute werde ich fest glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten -, dass die gütige Vorsehung Gottes sich um mich kümmert, als gäbe es sonst niemand in der Welt. Nur für heute werde ich keine Angst haben. Ganz besonders werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist, und an die Güte zu glauben.“
Soweit die Anregungen von Johannes XXIII. Ein Fülle von Samenkörnern, die gesät werden wollen. Säen Sie heute etwas Neues und freuen Sie sich auf die Früchte, die Sie ernten werden.
 


Kommentare

Von Jutta am .

Ich bin dankbar für diesen Text, der uns deutlich macht, dass wir nie stehen bleiben, sondern uns mit Gottes Hilfe immer erneuern müssen, denn Stillstand ist der Tod!

Von Markus Hummer am .

Hallo,
vieln Dank für die guten Anregungen..mal sehen , wie die Umsetzung gelingt...

Von Hildegard Wäfler am .

Danke für die wertvollen Gedanken,ich übe mich auch in einer Anregung( über die Kritik)

Von Catherine Ackermann am .

Vielen Dank für diese ermutigenden Worte und praktischen Anregungen. Ja, so ist Gott! Er schafft immer Neues, möchte nicht, dass wir stehenbleiben und zur geistlichen "Maschine" werden. Ich möchte heute zwei Samen säen gegen die Unkräuter "Hetze" und "Unentschlossenheit". Ich merke: Beide treffen auf mich zu, aber nicht mehr heute!!

Von Gretel König am .

Danke für Ihre guten Worte! Dass diese supergscheiten Sätze von Papst Johannes Paul XXIII. stammen, wusste ich nicht. Dieser Text gehört zum Programm der Anonymen Alkoholiker. Das wussten SIE vielleicht noch nicht!


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