/ Wort zum Tag

1. Korinther 3,23

Kennen Sie Malia und Sasha? Was, Sie kennen die beiden nicht? Klar kennen Sie sie, bestimmt haben Sie die beiden Mädchen schon einmal gesehen, zumindest auf Fotos oder vielleicht sogar im Fernsehen. Wissen Sie jetzt, wen ich meine? Sie sind zur Zeit vermutlich die berühmtesten Kinder der Welt. Ich spreche von den beiden Töchtern des amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Genau, jetzt können Sie sich erinnern, dass Sie Malia und Sasha schon einmal gesehen haben. Ehrlich gesagt, kennen wir sie eigentlich gar nicht, jedenfalls nicht persönlich. Aber was wir von ihnen sehen und hören, lässt uns vermuten, dass die beiden Kinder ganz nett sind. Doch ganz nüchtern betrachtet, sind sie zwei ganz normale, anständige Kinder, wie es davon unzählig viele in allen Ländern dieser Welt gibt. Was macht denn die beiden so besonders? Warum kennen wir sie? Was haben sie überhaupt geleistet, dass sie so bekannt sind? Sie haben dafür gar nichts getan und überhaupt nichts geleistet. Ihre Sonderstellung verdanken sie ihrem Vater, weil er eine so wichtige Persönlichkeit ist. Malia und Sasha sind die Kinder des mächtigsten Mannes dieser Welt. Sie wurden vom mächtigsten Mann der Welt gezeugt. Das gibt ihnen ihre außerordentliche Bedeutung in der Geschichte.

Aber es gibt Menschen, die noch viel bedeutender sind als diese beiden Mädchen. Es sind die Christen, denn Christen wurden von einem noch viel Mächtigeren gezeugt! Paulus schreibt den Korinthern im 1. Korintherbrief, Kapitel 3, Vers 23: "Ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes." Ihr Christen gehört zu keinem Geringeren als zu Christus, und Christus gehört zu Gott. Mit anderen Worten: Christen gehören zum Schöpfer dieser Welt. Ja, noch mehr. Sie dürfen Gott sogar als Vater bezeichnen, denn die Bibel lehrt uns, dass wir – wenn wir unser Leben Jesus anvertraut haben – von Gott Geborene sind. Gott hat allen, die an ihn glauben, ein neues Leben geschenkt. So können wir seine Kinder werden. Deshalb haben Christen in dieser Welt eine herausragende Sonderstellung, die an Wichtigkeit und Bedeutung nicht zu überbieten ist. Sie sind wichtig und wertvoll, weil ihr Vater der ist, der Himmel und Erde erschaffen hat. Als Christen haben wir einen direkten Draht zu ihm. Deshalb können wir erhobenen Hauptes durch den Tag gehen.

Klar, unseren Vater im Himmel kennen leider nicht so viele Menschen wie Barack Obama, den Vater von Malia und Sasha. Deshalb werden wir auch nicht so oft fotografiert und die Leute sagen über uns nicht bewundernd: "Seht, das sind die Kinder des Schöpfers." Nein – im Gegenteil – sie sagen manchmal sogar: "Schaut, das sind die Frommen, die noch glauben, dass es einen Gott gibt. Das sind die Frommen, die glauben, Jesus sei am Kreuz für die Schuld der Menschen gestorben und später wieder auferweckt worden." Manchmal haben die Menschen sogar Mitleid mit uns, weil wir glauben, was in der Bibel steht und weil wir unbeirrt an Jesus festhalten. Aber das ist nur deshalb so, weil sie unseren Vater nicht kennen – noch nicht! Es wird der Tag kommen, da werden alle Menschen sehen, dass es stimmt, was Paulus den Korinthern geschrieben hat: "Ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes."

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