/ Wort zum Tag

Apostelgeschichte 1,11

Bibelvers

Zwei Männer in weißen Gewändern sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.

Apostelgeschichte 1,11

Sie können es gar nicht fassen. Was da geschieht, sprengt ihre Vorstellungskraft. Vor ihren Augen wird Jesus durch eine Wolke in den Himmel aufgenommen. Er, der gekreuzigte und auferstandene Jesus von Nazareth, der Sohn Gottes.

Vor einigen Augenblicken hatte er ihnen noch eine großartige Ankündigung gemacht: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ Und jetzt ist er weg. Noch ganz benommen von den Vorgängen starren sie in den Himmel. Da stehen plötzlich zwei Männer in weißen Gewändern als Boten Gottes und sagen: „Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“

Seit der Himmelfahrt von Jesus Christus ist die Botschaft ausgegeben: Jesus kommt wieder. Er wird das Reich Gottes vollenden. Dieses Ereignis steht uns allen unmittelbar bevor. Natürlich: Zeit und Stunde weiß niemand. Das steht allein in Gottes Macht (Vers 7). Dennoch: Am heutigen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ bedenken wir nicht nur die Tatsache, dass Jesus nach seiner Auferstehung zum Vater aufgefahren ist, sondern wir vertrauen erwartungsvoll der Ankündigung der Boten Gottes: Jesus kommt wieder.

In diesen hoffnungsvollen Horizont sind wir als Christen hineingestellt. Jeden Sonntag bekennen wir im Gottesdienst: „Er, Jesus, ist aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten Gottes, des Vaters. Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten“ (Apostolisches Glaubensbekenntnis).

Jesus kommt wieder und wird’s richten. Er wird alles ins Lot bringen. Jesus wird die vollkommene Gerechtigkeit Gottes herbeiführen. Alles wird gut und heil werden. Alles Böse wird endgültig überwunden sein. Es wird kein Leid, keine Tränen, keine Schmerzen, kein Terror, kein Unglück, keine Lüge und kein Tod mehr sein. Jesus wird den neuen Himmel und die neue Erde heraufführen, gewissermaßen aus dem Himmel mitbringen.

Aber bis dahin steht unser Christsein unter der Zusage: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein…bis an das Ende der Erde.“ Jesus Christus in dieser Welt bezeugen: Das ist der Auftrag und die Bestimmung für alle Christen zu allen Zeiten an allen Orten. Jesus selbst gibt uns Vollmacht. Er stattet uns mit der Kraft des Heiligen Geistes aus. Wir sollen erzählen von dem, was uns Jesus bedeutet. Das Evangelium von Jesus Christus soll durch uns Kreise ziehen.

Wie rasant sich das Evangelium damals ausgebreitet hat, erzählen die weiteren Kapitel der Apostelgeschichte. Dort lesen wir, wie die christliche Gemeinde wächst. Täglich kommen Menschen zum Glauben. Daran hat sich auch nach 2000 Jahren nichts geändert: Wenn wir uns zu Jesus Christus bekennen und von ihm weitersagen, werden sich Menschen bekehren. Natürlich wird es auch Ablehnung, ja sogar erbitterten Widerstand geben. Dennoch: Die christliche Gemeinde weltweit wächst täglich bis zum Tag der Wiederkunft, denn Gottes Pläne erfüllen sich. Deshalb freue ich mich am heutigen Himmelfahrtstag schon auf das sichtbare Kommen meines Herrn Jesus Christus.

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