/ Wort zum Tag

Jesaja 40,10

Bibelvers

Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen.

Jesaja 40,10

Kann z. B. ProChrist das denn rausreißen? Bewirken, dass ein Ruck durch das deutsche Volk geht und wir auf den wirklichen Machthaber dieser Welt schauen? Damit viele Deutsche nicht in Barak Obama den Messias sehen, sondern in Jesus Christus?

Es ist ein unbeschreiblicher Fortschritt, wenn einzelne in Deutschland merken, wir brauchen einen Erlöser. Wir schaffen das nicht alleine. Es ist sicher schon ein Fortschritt, wenn einzelne Deutsche nicht mehr meinen: Wir kriegen das schon hin – mit unseren Ideen, mit unseren Idealen, mit unserem Denken, mit der Fähigkeit, den Fehler im Detail zu entdecken, mit unserem Perfektionismus: Die Gewaltbereitschaft von vielen Menschen, die Finanz- und Wirtschaftskrise und die Beziehungskrisen, unter denen viele in Deutschland leiden.

20 Jahre nach der Wiedervereinigung merken wir, wie wir verstrickt sind, in wirtschaftliche Zwänge, abhängig von Einschätzungen weniger, ausgeliefert den Geschäften von denen, die das Geld verwalten, den Gesetzen, die längst auf EU-Ebene verabschiedet wurden, die wir nun nur noch umzusetzen haben.

Aber wer sagt mir und den anderen, wer der Erlöser ist? Merkwürdig, wie viele sich für Obama begeistern können und enttäuscht sind von Gott. Komisch, dass wir Veränderungen fordern, aber wenn Jesus uns verändern will, nämlich in Menschen, die sich gegenseitig mit Respekt begegnen und für die die Liebe zum anderen wichtiger ist als die perfekte Analyse seiner Schwachstellen, dann legen wir eine Veränderungsphobie an den Tag, die z. B. Afrikaner nicht verstehen können.

Ob es dem Volk Israel damals in Babylonien ähnlich ergangen ist? Als die Realität so für sie aussah: Die Machthaber Babyloniens sitzen am längeren Hebel. Gott hat sie einfach den Babyloniern überlassen. Was soll nun werden? Für die meisten stand fest: Gott hat sein Volk aufgegeben. Es wird so bleiben. Wir werden abhängig bleiben von fremden Machthabern. Gegen diese Einschätzung ihrer Lage wehrt sich Gott. Er macht es durch einen Propheten, der in seinem Auftrag sagt: "Siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen." So steht es im Jesajabuch, Kapitel 40, Vers 10. Und das ist tatsächlich passiert.

Nein, Gott ist der Sieger, er hat sein Volk aus Babylonien geführt, wie er es damals aus Ägypten geführt hat. Das Vertrauen auf Gott hat sich als realitätsnäher erwiesen als der Glaube an die Machthaber der Babylonier. Das Volk Israel ist in seine Heimat zurückgekehrt. Gott hat sogar den damaligen Machthaber Kyros dazu benutzt. Gott selbst hat die Veränderung herbeigeführt und perfekt umgesetzt.

Traue ich Gott zu, dass er mit Jesus auch uns Deutsche aus dem Denken befreien kann, dass wir scheinbar alles im Griff haben? Ich glaube, dass Jesus uns in Wahrheit im Griff hat. Die Frage ist nur, ob mir dieser Griff gefällt oder ob ich alle Energie verbrauche, um mich aus seinem Griff zu befreien? Durch Jesus lerne ich z. B., mich so auf einen anderen Menschen einzulassen, dass ich das, was ich bei ihm sehe, nicht nur befremdlich finde, sondern sogar schätzen kann. Dass ich ein anderes Volk nicht als Bedrohung sehen muss, sondern mich freuen kann an den Stärken, die Gott einem anderen Volk geschenkt hat. Jesus kommt gewaltig, um sein Recht durchzusetzen. Sichtbar wird dies spätestens an dem Tag, an dem er als Erlöser erscheint, der immer schon der Chef dieser Welt war und es auch bleiben wird bis in Ewigkeit.

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