/ Lied der Woche

Kommt und hört mir zu (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Kommt und hört mir zu“. Eins von vielen Lobliedern, die der kalifornische Gemeindemusiker Bill Batstone in den vergangenen 40 Jahren geschrieben hat. Der Text ist angelehnt an die letzten Verse von Psalm 66.

 

Und da ist nun bemerkenswert: dieser Psalm beginnt zwar jubelnd, aber im mittleren Teil ist der Ton sehr nachdenklich – und das Ende klingt wie ein Seufzer der Erleichterung. Da steht Lob und Dank Seite an Seite mit der Erinnerung an schwierige Phasen. Auch in den Prüfungen, auch in den von Gott auferlegten Lasten erkennt der Psalmist das freundliche Handeln Gottes. Es ist ein mächtiger, Ehrfurcht gebietender Gott. Mit Röntgenblick und ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn – nichts entgeht ihm. In Psalm 66 Vers 10 heißt es von diesem Gott:  „Du hast uns geprüft und geläutert, wie das Silber geläutert wird“, und in Vers 18 erklärt der Psalmist: „Hätte ich böse Absichten im Herzen gehabt, dann hätte Gott nicht auf mich gehört.“ Trotzdem ist dieser Gott vertrauenswürdig und wird eben nicht als Richter Gnadenlos geschildert, sondern als gütiger, liebevoller Helfer und Begleiter. Mehr als für die  Fehltritte und Versäumnisse seiner Geschöpfe interessiert sich Gott für ihre Anliegen, für das, was ihnen auf der Seele brennt.


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