/ Lied der Woche

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle (6/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Ganz oft ist in dieser Woche schon der Refrain des Jahreslosungs-Liedes erklungen. Vielleicht ist Ihnen die etwas ungewöhnliche Textaufteilung aufgefallen, wenn es heißt: „Ich will dem Durstigen geben von der Quelle,  von der Quelle des lebendigen Wassers. Umsonst wird es fließen, der Schmerz geht vorbei, ich mache alles neu.“ Das „umsonst“, im Bibeltext leicht als eine Art Nachklapp zu hören, ist hier prominent und betont an den Anfang eines neuen Gedankens gesetzt. Dazu Susanne Brandt, die Autorin des Lied-Textes:

Dieses „Umsonst“, das ist ja ein doppeldeutiges Wort und man kann es sicher auch in verschiedene Richtungen hören und deuten. Für mich deutet es in   Richtung der Unermesslichkeit und der Unverfügbarkeit. Also in dem Moment, wo wir „umsonst“ im Sinne von  „geschenkt“ und „nicht abgemessen nach einem menschlichen Maß“ verstehen. Das ist für mich die Bedeutung, die in diesem Wort steckt. Und die wiederum deutet für mich darauf hin, dass es bei der Quelle um mehr geht als das Wasser, das alleine unsere Körperfunktionen aufrechterhält. Sondern dass es da um eine andere, um eine geistige Quelle geht, die uns da entgegensprudelt.


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