/ Lied der Woche

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„In der Not, in Sorgen, die uns quälen, wird ein tiefer Wandel geschehn. Mit Worten malt Gott neue Bilder, im Licht der Verheißung zu sehn.“

Die zweite Strophe aus dem Jahreslosungslied. In diesen Worten wird deutlich, was die Verheißung aus der Offenbarung genau meint, wer die Durstigen sind. Das sind die, die nach dem Jesus-Wort in der Welt Angst haben, die sich Sorgen machen, die unter den mannigfachen Begrenzungen ihrer Existenz leiden. Dieser Durst ist gemeint, dieser existentielle Mangel, diese Schmerzen der Seele, das Leiden unter der Heimatlosigkeit. In diese Verfassung hinein erklingt der Zuspruch der Jahreslosung – mit einem faszinierenden Bild: Quelle des lebendigen Wassers. Dieses Bild tief in die Seele fallen zu lassen: das ist die Einladung und Chance. Sie besteht darin, von diesem Bild her einen neuen Blick, eine neue – zuversichtliche - Einstellung zu den Widrigkeiten des Lebens hier und jetzt zu bekommen.  


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