/ Lied der Woche

Wenn keiner (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Wenn keiner“ – ein Lied von Jonathan Leistner übers Vater sein und was das heißt – aber auch übers Kind sein. Kinder haben von ihren Eltern einiges zu erwarten, haben auch , solange sie Kinder sind, begründete Ansprüche an ihre Eltern. Umgekehrt sind Väter und Mütter ihren Kindern einiges schuldig, und zwar mehr, als im Familienrecht geregelt ist. Dass Eltern zur Stelle sind, wenn ihr Kind sie braucht, ist nicht einklagbar, genauso wenig wie elterliche Liebe. Andererseits geben Kinder natürlich auch viel zurück, können ihre Eltern für vieles entschädigen – und auch ganz grundlos belohnen. Mit einem Lächeln. Mit einem Kompliment. Können ihre Eltern überraschen und versuchen das oft auch auf unterschiedlichste Weise. Mit einem Kunstwerk. Mit selbstgepflückten Blumen. Mit einer selbstlosen Aktion. Es ist ein Geben und Nehmen, und wenn es gut läuft, gewinnen alle. Ein Wagnis bleibt Elternschaft immer, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Ganz nebenbei: Gott hat’s gewagt. Das sagt viel über Gott aus – und dass und wie Gott seine Vaterrolle wahrnimmt und seine mütterlichen Züge seinen Kindern gegenüber einbringt, das macht den Glauben an ihn zum Kindschaftsverhältnis.


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