/ Lied der Woche

Wenn Gott schweigt (3/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Das Lied „Wenn Gott schweigt“ klingt zum Teil wie ein Gegeneinander von Gott und Mensch. Beispiel: „Wenn Gott nimmt und wir halten und nicht gibt, was wir wollen, dann müssen wir verstehn, daß Gott uns dennoch liebt.“ Das klingt schon nach einer Art Hin und Her. Ähnlich wie beim Tauziehen. Tatsächlich hat sich zwischen Gott und Mensch diese Form der Auseinandersetzung oft ereignet. Im Neuen Testament geht eine nichtjüdische Frau von sich aus auf Jesus zu. Sie fordert von ihm, dass er ihr Kind gesund macht.

Helmut Thielicke ist in seinem Buch „Das Schweigen Gottes“ besonders auf diese Szene eingegangen. Er schreibt:

„Die Frau aus Kanaan, die um Heilung ihres Kindes bittet: Luther sagt, das Weib habe erst einige »Knüffe« aushalten müssen, ehe ihr Hilfe zuteil geworden sei. Auf ihre Bitte hin schweigt Jesus; »er antwortete ihr kein Wort«.“ Thielicke zieht als Fazit daraus:

„Die Frau hält sich lieber an den schweigenden Jesus statt an die Menschen.“


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