/ Lied der Woche

Farbenfroh (3/7)

„Farbenfroh“ – Daniel Chmell überschreitet mit diesem Lied die Grenzen seiner eigenen Kunstgattung. Er malt ja üblicherweise mit Tönen, er gestaltet mit seiner Stimme, er setzt Akzente mit seinen Worten. Aber hier beschwört er die Vorstellung vom größten bildenden Künstler überhaupt – von Gott, dem Inbegriff der Kreativität und Schaffenskraft. Vom Erfinder der Farben und des Lichts und seiner Wirkung. Von dem Maler, dessen Leinwand die ganze Welt ist und dessen Werkstatt das Universum.

Genau besehen beschreibt Daniel Chmell sich hier selbst als Kunstobjekt. Nicht perfekt geraten, mit der Zeit verschmutzt und schadhaft, und menschlichen Restauratoren ist offensichtlich nicht viel Vernünftiges eingefallen. Aber dieses traurige Kunstwerk muss nur in die richtigen Hände kommen. Gott, der Meistermaler, kriegt es wieder hin, bringt das Beste an ihm zum Vorschein. 

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren