/ Lied der Woche

Friedensgeber (6/7)

Im Lied „Friedensgeber“ geht es um Bedürfnisse und die Art, wie Gott darauf antwortet.  Bedürfnis oder Bedürftigkeit, das erzeugt manchmal eine Vorstellung, die Menschen innerlich verkrampfen lässt. Man hat ja gelernt, seine Bedürfnisse sich nicht einzugestehen oder gar an die Erfüllung zu denken. Doch wir alle haben sie alle: Bedürfnisse. Ein Bedürfnis richtet sich darauf, empfundenen Mangel zu befriedigen oder Defizite aufzufüllen. Neben den Grundbedürfnissen Essen, Trinken, Schlafen haben Menschen auch ein Sicherheitsbedürfnis (nach Wohnung, Geld und Arbeit) oder auch ein soziales Bedürfnis (nach Freundschaft, Liebe und Zugehörigkeit) sowie ein Ich-Bedürfnis, das sich auf Anerkennung richtet. Das Lied beschreibt eindrücklich, wie Gott auf diesen verschie- denen Ebenen wirksam wird. Nehmen wir einmal das soziale Bedürfnis: Gott bietet unsden Menschen an, ihr Freund zu sein. Ein Freund ist jemand, der mich in meinen Bedürfnissen ernst nimmtehmen kann. Freundschaft, das ist ein wahres Geschenk, eine Gnade, ein Gnadengeschenk. Bei Abraham schon heißt es: Er wurde Gottes Freund genannt. Ein solches freundschaftliches Verhältnis lässt sich nicht durch Tricks erschleichen. Es entsteht allein dadurch, dass Gott uns entgegenkommt und uns auf Augenhöhe anspricht. Davon singt Lena Belgart in „Friedensgeber“.

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