/ Lied der Woche

Friedensgeber (3/7)

2017 – schon vorbei? Wer hätte das gedacht! Schneller als erwartet. Etliche Weichen wurden bereits gestellt. Der Zug der Zeit fährt auf gebahnten Gleisen. Was wird 2018 bringen? Hoffentlich Gesundheit, so hofft man. Und natürlich Frieden, die Hoffnung so vieler Menschen. Doch Gott als „Friedensgeber“ anzuerkennen, so wie es das Lied in den Blick nimmt? Nicht jedermanns Ding! In seinem Lied setzt der Texter Jörn Schlüter einen anderen Akzent als man es von Adventsliedern kennt. Da wird zuweilen Gott ja auch als „Friedensbringer“ angespro- chen („O komm, o komm, du Morgenstern“). Nun hat diese adventliche Sehnsucht Fuß gefasst in Köpfen und Herzen, quasi über Nacht – durch Weihnachten. Und so werden nicht länger vage Erwartungen mit Gott verbunden. Hier – im Lied – geht es um die Gewissheit: Weil Weih- nachten wurde, wird die Welt nicht bleiben, wie sie ist. Frieden wird geschaffen, vom Schöpfer! Das entbindet uns Menschen nicht davon, dass wir uns auch selbst um ein friedliches Zusammenleben bemühen sollen. Nicht von Menschen mit ihren Bemühun- gen oder, mit Blick auf gewisse Slogans: Indem wir „Frieden schaffen ohne Waffen“ oder „mit immer weniger Waffen“. Aber dDas Lied spricht vom Frieden als Gabe, einer Gottesgabe. Für das neue Jahr heißt das: Gott kann man ansprechen, bitten, uns zu geben, was wir benötigen. Also auch um Frieden. Und das gilt für die Herzen wie für die weite Welt!

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