/ Lied der Woche

Es scheint ein helles Licht (3/7)

„Es scheint ein helles Licht“. Ein Lied von Lothar Kosse. Er bringt darin zum Ausdruck, dass sich dem Licht und seiner Wirkung wirklich nichts entgegenstellen kann. Auch in die Finsternis leuchtet es hinein. Im Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 5 wird gesagt: „Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat‘s nicht ergriffen.“ Damit spielt der Evangelist Johannes auf Jesus an, er ist für Johannes „das Licht der Welt“ (Johannes 8,12).

Die Dunkelheit hat angesichts dieses Lichtes keine Durchsetzungskraft. Und das ist eine alltägliche Erfahrung. Dunkelheit ist ja – physikalisch gesehen – Abwesenheit von Licht. Lothar Kosse betont in seinem Liedtext gerade das Helle, die Helligkeit. Licht, das ist etwas mit Ausstrahlung. Nicht nur dicht an der Lichtquelle, sondern auch weiter weg kann‘s hell werden. Diese Hoffnung ist ein Thema im Advent. Der Himmel will bis in den finsteren Bereich vordringen, mit seinem Licht. Solche Lichtstrahlen gleichen Wegweisern, wie sie gerade in der Adventszeit mit Händen zu greifen sind. Man muss nur die Augen aufmachen.

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