/ Lied der Woche

Macht hoch die Tür (4/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

 "Macht hoch die Tür" – weil der König der Ehre einziehen will. In den beiden ersten Strophen des Liedes von Georg Weissel ist sein Wesen beschrieben: als Herr der Herrlichkeit und König aller Königreiche – und als Helfer, Sanftmütiger und Barmherziger.

In den beiden nächsten Strophen 3 und 4 werden die Orte angesprochen, in die der König einziehen möchte. Zunächst heißt es: „O wohl dem Land, o wohl der Stadt, so diesen König bei sich hat.“. Martin Luther hat in einer Auslegung zu Psalm 24 einmal gesagt: „Die Tore oder Pforten, das sind die öffentlichen Verwaltungen“. Ja, der öffentliche Raum, das öffentliche Leben ist auch Herrschaftsbereich für den himmlischen König. Das wäre doch was, wenn man diesen Gedanken wirklich ernst nimmt. Aber schnell geht der Liederdichter weiter zum „Herzen“ als dem Ort, an dem Jesus wohnen möchte. Und in der vierten Strophen formuliert er es ganz persönlich, meint Sie und mich und fordert dazu auf „euer Herz zum Tempel zubereit`.

Der Lohn wird sein: Freude und Wonne und Leben im Licht der Sonne. Sie ist von alters her Bild für den König.  

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eu’r Herz zum Tempel zubereit’.
Die Zweiglein der Gottseligkeit steckt auf mit Andacht, Lust und Freud;
so kommt der König auch zu euch, ja, Heil und Leben mit zugleich.
Gelobet sei mein Gott, voll Rat, voll Tat, voll Gnad.


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