/ Lied der Woche

Bleib nicht stehn (2/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

Helmut Hoeft, der Kantor der Berliner Gedächtniskirche, hat zum Reformationsjubiläum ein neues Lied veröffentlicht: „Bleib nicht stehn“. Der Gospelmusiker Helmut Jost hat es zusammen mit Musikern der Formation „Gospelfire“ eingesungen.

Das Lied „Bleib nicht stehen“ beginnt mit dem Wort „Innehalten“. In der Grundbedeutung ist damit gemeint, dass ein Mensch etwas „innen drin“ hält, etwas festhält – innerlich. Damit taucht auch schon die Gefahr am Horizont auf, bei der bloßen Innerlichkeit stehen zu bleiben. Klar: Etwas tief drinnen – im Herzen – zu haben, das ist etwas Wertvolles.

Wer innehält, hat’s gut, wer sich Gott hin hält, hat’s besser. Ein deutscher Politiker, Johannes Rau hat einmal von sich gesagt: „Ich halte, weil ich gehalten werde.“ Gut so. Und dieser Satz findet sich bereits im Siegel der Bekennenden Kirche des Jahres 1934. Damals wusste man offenbar, dass christlicher Glaube beides ist. Eine Haltung und ein Gehaltensein.


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