/ Lied der Woche

Bleiben, wachsen, reifen (7/7)

„Bleiben, wachsen, reifen“ – drei Schritte oder besser: drei Facetten der Beziehung zwischen Weinstock und Rebe. Oder konkret ausgedrückt: Facetten der Beziehung zwischen Jesus Christus und den Menschen, die vertrauensvoll ihr Leben an ihn hängen. 

Vom Bleiben und Wachsen war an den vergangenen Tagen die Rede, heute zum Abschluss der Woche noch ein paar Gedanken übers Reifen. Beate Ling singt: „Reifen, in dir reifen, wie die Rebe an dem Weinstock reift. Mal saftig, mal vertrocknet, mal arg vom Sturm zerzaust, will auf die Früchte hoffen, die du mir anvertraust. So will ich reifen, so will ich wachsen, so will ich bleiben, Jesus, in dir.“

Was ist Reifen? Ein Teil des Wachstumsprozesses, sicherlich. Reifen: zum Beispiel wenn am Strauch grüne Erdbeeren eine kräftige rote Farbe annehmen.  Oder Kirschen am Baum. Oder wenn der Winzer mit seiner Erfahrung und nach Prüfung der Trauben sagt: jetzt ist die Zeit der Lese. Aber was bedeutet Reifen – Reife erlangen, reif sein – im Leben eines Menschen? Definieren kann ich es nicht; hier nur ein paar Gedankenschnipsel von mir dazu.  Reifen - ein bewusstes Wachsen und Erleben des Lebens. Zum Leben gehören Niederlagen und Siege, Schläge und Narben, die Spuren hinterlassen. Die gehören auch mit zum Leben,  sie vertiefen es, machen es einzigartig.

Für einen Christenmenschen bedeutet reifen: immer gewisser zu sein – das Leben auf der Erde mündet ein in die Ewigkeit bei Gott. Das Beste kommt noch – darum darf ich gelassener mit den Herausforderungen dieser Welt und dieser Zeit umgehen.  

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