/ Lied der Woche

Allein durch das Wort (5/7)

Ein Lied und seine Bedeutung.

„Allein durch das Wort“ – Miriam Küllmer-Vogt singt ein Lied von Fabian Vogt (T) und Daniel Baginski, und dieses Lied gehört in einen größeren Zusammenhang – in das Solo-Bühnenprogramm „Wenn Engel lachen… Die Liebesgeschichte(n) der Katharina von Bora.“ Da schlüpft Miriam Küllmer-Vogt in die Rolle der Nonne, die durch die Lektüre von Luthers Schriften mit dem Reformationsvirus infiziert wird, mit einigen ihrer Schwestern aus dem Kloster Marienthron bei Grimma flüchtet und schließlich in Wittenberg Zuflucht findet. Die anderen kommen rasch unter die Haube, Katharina allerdings erweist sich als schwer vermittelbar. Vielleicht, weil sie zu eigenständig dachte? Und sie war auch nicht Martin Luthers erste Wahl. Liebe auf den zweiten Blick. Das Ja-Wort, das am Anfang einer Ehe steht – das spielt im Lied eine Rolle, auch wenn es nur eine Nebenrolle ist, eine Randnotiz. Die Hauptrolle, die spielt ein anderes Wort – das Wort Gottes. Das den Anfang der Weltgeschichte markiert. Und das auch am Ende der Zeiten steht. Gott hat das erste – und das letzte Wort.

Interessanterweise kann man auch Gottes Wort mit Fug und Recht als Ja-Wort verstehen. Als Ja zu unserer Welt, als Ja zu seinen Geschöpfen, also auch zu uns. Als Ja zu jedem und jeder Einzelnen. 


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