/ Lied der Woche

Lass dich in meine Welt (4/7)

Lass dich in meine Welt – ein Lied von Arne Kopfermann, das die Sehnsucht des Menschen nach Gott zur Sprache bringt.

Normalerweise richtet sich der Blick von uns Menschen auf Gott als den Geber aller Gaben. In dieser Jahreszeit ist das ja noch ganz ursprünglich und üblich beim Erntedankfest der Fall.

Aber auch, wer Gott als großen Gabenschenker anerkennt, wird nicht gleich den Weg nachvollziehen, der in diesem Lied angedeutet wird: Nicht um den gebenden Gott geht es Kopfermann in erster Linie, sondern um den gebenden Menschen.

„Herr, ich geb dir, was ich habe“, singt der Liedermacher.

Eine verblüffende Wendung. Inwiefern hat der Mensch denn Gott etwas zu geben, kann man sich da fragen! Die Antwort folgt sogleich im Refrain des Liedes:

Es geht um das, was mir wichtig ist. „Alles das, was für mich zählt“, singt Arne Kopfermann.

Die Beziehung zwischen uns Menschen und dem Schöpfer ist ja keine Einbahnstraße. Um einen Austausch soll es gehen. Wir haben Gott etwas zu geben. Und zwar das, was wir so gern hoch und festhalten, was wir nicht so gern aus der Hand geben.

Wer zu Gott kommt, kann ruhig seine Hände aufmachen, kann ihm quasi das „Eingemachte“ bringen. Dann kann Gott Einzug halten in unser Leben, mit seinen Gaben.

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