/ Lied der Woche

Lass dich in meine Welt (3/7)

Lass dich in meine Welt - in diesem Lied hat Arne Kopfermann eine doppelte Grundfrage des Menschen angepackt: Für wen bin ich da? Wer ist für mich da?
Klar ist: Gott will mir der Sonne gleich Gutes schenken. Leben, Licht, Wärme. Eine neue Chance, das, was den neuen Tag kennzeichnet, der Inbegriff des neuen Anfangs. Wer Gott findet, sieht den Morgen, singt Kopfermann.

Und zugleich wird Gott in diesem Lied vorgestellt als Kenner unserer Sehnsüchte und Bedürfnisse. Verliert der Mensch Gott aus den Augen, bleibt ihm nur die eigene Anstrengung. Das sprichwörtliche Hamsterrad tritt an die Stelle des von Gott bestimmten Tagesablaufs. Arne Kopfermann gebraucht dafür den Ausdruck „Nebel der Rastlosigkeit“.

Doch die Gedanken bleiben nicht dabei stehen. Kopfermann macht sich auf die Suche. Nach Gott. Mitten im Leben. Er klopft bei Gott einfach mal an. Und macht die Erfahrung: Ich bin willkommen. Gott stillt den Hunger, bittet zu Tisch. Kopfermann formuliert: „Stillst meinen Hunger am Tisch deines Hauses und zeigst mir mehr von dir“.

Wer bei Gott anklopft, wer von ihm eingelassen wird, der hat die Chance, gelassen zu werden. Wo zunächst Rastlosigkeit zu finden war, steht am Ende Gelassenheit.

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